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Kultur

"Nippon Connection": Japan-Filmfestival startet

Es ist das größte japanische Filmfestival außerhalb Japans: Mehr als 100 neue Kurz- und Langfilme sind vom 2. bis 7. Juni während der "Nippon Connection" in Frankfurt zu sehen. Erstmals wird ein Ehrenpreis vergeben.

Rund 60 Regisseure, Produzenten und Schauspieler aus Japan werden in der Mainmetropole ihre Werke vorstellen, so das Festivalbüro. Sie bieten einen Querschnitt durch das aktuelle japanische Filmschaffen: von ausgewählten Dramen über ungewöhnliche Komödien bis zu berührenden Dokumentarfilmen. Zusätzlich bringen Workshops, Vorträge, Ausstellungen und Konzerte den Besuchern die japanische Kultur näher.

Zum Auftakt des 15. "Nippon Connection"-Festivals gibt es die Deutschlandpremiere des Films "My Man" von Kazuyoshi Kumakiri. Ein romantisches Drama vor dem Hintergrund von Erdbeben und Tsunami.

Zahlreiche Preise

Japan Schauspieler

Japans Frauenschwarm Tadanobu Asano

Tadanobu Asano, der Hauptdarsteller von "My Man" und in Japan ein Star, wird vor der Vorführung mit dem erstmals verliehenen "Nippon Honor Award" ausgezeichnet. Nach Angaben der Veranstalter wird Asano den undotierten Ehrenpreis persönlich entgegennehmen.

Auf dem Festival werden außerdem die Publikumspreise "Nippon Cinema Award" (2000 Euro) und "Nippon Visions Audience Awards" (1000 Euro) verliehen. Eine internationalen Jury zeichnet den besten Nachwuchsregisseur mit dem "Nippon Visions Jury Award" aus. Der erhält als Preis eine kostenlose Untertitelung seines nächsten Films.

Das Filmfestival wurde im Jahr 2000 gegründet und wird seitdem ehrenamtlich von rund 70 Mitgliedern des Vereins "Nippon Connection" organisiert. Die Preise werden von Sponsoren gestiftet. Die Veranstalter erwarten rund 16 000 Besucher

kk/so (epd/dpa)