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Wirtschaft

Nintendo verkauft weniger Spiele

Der japanische Computerspiele-Hersteller Nintendo hat im abgelaufenen Geschäftsjahr angesichts geringer Umsatzzuwächse den operativen Ertrag nur moderat steigern können. Wie das Unternehmen am Donnerstag (26.5.2005) bekannt gab, erhöhte sich der Gewinn zum Bilanzstichtag 31. März 2005 um 3,6 Prozent auf 111 Milliarden Yen. Der Umsatz legte lediglich um 0,1 Prozent auf 515 Milliarden Yen zu.

Der Absatz von Spielegeräten stieg um vier Prozent, wobei die Markteinführung der neuen mit zwei Bildschirmen ausgestatteten DS-Konsole einen Rückgang bei existierenden Geräten wie dem Game Boy Advance und dem GameCube ausgleichen konnte. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Absatz des GameCube weiter zurückgeht angesichts der jüngst bekannt gegebenen Pläne seiner Rivalen, im späteren Jahresverlauf Spielegeräte der nächsten Generation auf den Markt bringen zu wollen. Die Nachfrage nach der DS-Konsole dürfte indes angesichts einer ausgeweiteten Spielepalette stark bleiben, teilte das Unternehmen weiter mit.