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Nina Pauer, Autorin und Journalistin

Nina Pauer beschreibt in Büchern und Feuilletonartikeln das Lebensgefühl junger Erwachsener in Deutschland.

Es ist eine gut ausgebildete, selbstbewusste und zugleich verunsicherte Generation, die vor der Vielzahl der Möglichkeiten, die das Leben bietet, kapituliert. Bei Typisch deutsch spricht sie über Wege, dem Optimierungs- und Perfektionsdruck entspannter zu begegnen.

Nina Pauer ist eine junge Autorin, die sich Gehör verschafft. Für die Hamburger Wochenzeitung Die ZEIT schreibt sie über Geschlechterrollen, soziale Netzwerke oder Popmusik. Und wenn ihr der Platz im Feuilleton dafür nicht reicht, legt sie Bücher nach, in denen sie die Ängste der um die 30-Jährigen analysiert. Geboren wird Nina Pauer 1982 in Hamburg. Ihr Elternhaus ist akademisch, links-liberal. Sie wächst als Einzelkind auf, genießt stets die volle Aufmerksamkeit der Eltern. Eine unbeschwerte Kindheit, wäre da nicht die ständige Katastrophenstimmung, heraufbeschworen durch Sauren Regen, Tschernobyl, das Ozonloch, den Milleniumswechsel oder den Golfkrieg. Doch die angekündigte Katastrophe bleibt stets aus - zumindest in Deutschland. Deshalb, meint Nina Pauer, sei ihre Generation andererseits auch total angstbefreit. Immer wieder stößt die 30-Jährige im Feuilleton Debatten an. Sie schreibt über junge Männer, die lieber traurige Liebeslieder auf der Gitarre singen, als sich auf eine Beziehung einzulassen. "Schmerzensmänner" nennt sie diese Spezies, über die im Netz und auf Podien heftig diskutiert wird. Ihre Heimatstadt Hamburg hat Nina Pauer bisher nur für einen Studienaufenthalt im französischen Bordeaux verlassen, denn ein Leben ohne Wasser und Hafen kann sie sich nur schwer vorstellen.

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