Nikki Haley dementiert Affäre mit Trump | Aktuell Amerika | DW | 27.01.2018
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USA

Nikki Haley dementiert Affäre mit Trump

Kursierende Gerüchte seien "höchst beleidigend und widerwärtig", so die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen. Sich selbst sieht Haley als Sexismus-Opfer.

Donald Trump und Nikki Haley (picture-alliance/newscom/UPI Photo/J. Angelillo)

Verstehen sich sichtlich gut: Donald Trump und Nikki Haley

Nikki Haley hat Berichte über eine angebliche Affäre mit US-Präsident Donald Trump vehement zurückgewiesen: "Das ist absolut nicht wahr", sagte die amerikanische UN-Botschafterin in einem Interview des Politikportals "Politico".

Die jüngsten Gerüchte hatten sich nach einem Auftritt von Autor Michael Wolff in einer TV-Talkshow verbreitet. Der Verfasser des Enthüllungsbuches "Fire and Fury" über Trumps erstes Jahr im Weißen Haus zeigte sich davon überzeugt, dass der Präsident eine Affäre habe. Er habe jedoch nicht über genügend Beweise verfügt, um in seinem Buch detailliert darauf einzugehen.

Fire and Fury: Inside the Trump White House (Reuters/C. Barria)

Das Enthüllungsbuch: Wahrheit oder Fiktion?

In einer Passage des Buches heißt es aber, dass Trump viel Zeit mit Haley in der Präsidentenmaschine Air Force One und im Oval Office verbracht und sie offenbar für eine nationale politische Zukunft "gepflegt" habe. Haley bereite sich auf die Nachfolge Trumps vor, mutmaßt Wolff.

"Und da waren viele Leute dabei"

Haley sagte dazu, dass sie nur einmal in der Air Force One gewesen sei und sich zu diesem Zeitpunkt mehrere andere Leute um sie herum aufgehalten hätten. Auch habe sie niemals allein mit dem Präsidenten über ihre politische Zukunft gesprochen.

Michael Wolff (Reuters/B. McDermid)

Streute die Gerüchte: Michael Wolff

Die frühere Gouverneurin des Bundesstaates South Carolina nannte Wolffs Äußerungen "sehr aggressiv und beleidigend" und bezeichnete sich als Opfer von Sexismus: Es gebe "eine kleine Gruppe von Männern", die ein Problem mit erfolgreichen Frauen habe. "Und sie denken, dass die einzige Option ist, sie runterzumachen."

Auf politischer Ebene verstehe sie sich gut mit Trump, fügte die 46-Jährige hinzu. "Und ich bin mit fast allem, das er macht, einverstanden." Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner hatte sich Haley zunächst für Trumps Konkurrenten Marco Rubio stark gemacht. Trump (71) ernannte sie dennoch zur einflussreichsten Frau in seiner Regierung.

wa/mak (afp, dpa)

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