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Aktuell Afrika

Nigerias Präsident Buhari ins Amt eingeführt

Vor zahlreichen afrikanischen Staatschefs hat Nigerias Präsident Muhammadu Buhari seinen Amtseid abgelegt. Nach mehr als 30 Jahren ist er damit zum zweiten Mal Staatschef von Afrikas größter Volkswirtschaft.

Zwei Monate nach der Präsidentenwahl ist Muhammadu Buhari offiziell in sein Amt eingeführt worden. An der feierlichen Zeremonie in der Hauptstadt Abuja nahmen unter anderen US-Außenminister John Kerry, der südafrikanische Präsident Jacob Zuma und der simbabwische Staatschef Robert Mugabe teil. Aus Frankreich war Außenminister Laurent Fabius angereist. Insgesamt 20.000 geladene Gäste hatten an dem mehrstündigen Festakt teilgenommen.

Nigeria Präsident Muhammadu Buhari (r.) und sein Vorgänger Goodluck Jonathan (Foto: Reuters)

Ex-Präsident Jonathan überreicht seinem Nachfolger ein Geschenk

Friedliche Machtübergabe

Der 72-jährige Muslim Buhari übernimmt das Amt von seinem christlichen Vorgänger Goodluck Jonathan. Damit hat erstmals eine Regierungspartei in Nigeria ihre Macht nach Wahlen friedlich abgegeben.

Nigeria hat rund 178 Millionen Einwohner und ist damit das bevölkerungsreichstes Land Afrikas. Mit seinen reichen Erdölvorkommen ist es auch die größte Volkswirtschaft des Kontinents. Allerdings lebt die Mehrheit der Nigerianer in Armut.

Korruption bekämpfen

Buhari war mit dem Wahlversprechen angetreten, die grassierende Korruption zu bekämpfen, die Armut zu reduzieren und die radikalislamische Terrororganisation Boko Haram im Nordosten des Landes auszumerzen.

Mit einem Putsch war Buhari 1983 erstmals an die Macht gekommen. Er konnte sich aber nur 20 Monate lang halten, bevor er mit einem weiteren Putsch gestürzt und für mehrere Jahre inhaftiert wurde.

uh/se (dpa,afp)

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