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Pressemitteilungen

Nigeria: Korrespondentenbüro in Lagos eröffnet

Die Deutsche Welle hat am Donnerstag, 23. Oktober, vor zahlreichen Pressevertretern ihr Korrespondentenbüro in Lagos, Nigeria, eröffnet. Die DW verstärkt so ihre Berichterstattung aus und über Westafrika.

Pressekonferenz in Lagos: Generalkonsul Michael Derus, DW-Programmdirektorin Gerda Meuer, Thomas Mösch, Leiter der Haussa-Redaktion, und Claus Stäcker, Leiter Afrika

Pressekonferenz in Lagos: (v. l.) Generalkonsul Michael Derus, DW-Programmdirektorin Gerda Meuer, Thomas Mösch, Leiter der Haussa-Redaktion, und Claus Stäcker, Leiter Afrika

Aus dem neuen Büro im Pressezentrum in Lagos berichten künftig Philipp Scholz (32) und Adrian Kriesch (27); sie waren bereits wiederholt in der Region tätig. Zum 1. September 2014 hatte die DW die jungen Journalisten dauerhaft als Korrespondenten nach Lagos entsandt. Seither sind sie insbesondere als Reporter aus den Ebola-Gebieten Westafrikas im Einsatz.

„Die DW ist seit über 50 Jahren in Afrika präsent. Das hat zu einer sehr engen Bindung unseres Publikums geführt“, sagte Programmdirektorin Gerda Meuer bei der Eröffnung vor zahlreichen Pressevertretern. „Unsere Nutzer schätzen die unparteiische, objektive Berichterstattung der DW, unsere Analysen und Einschätzungen aus deutscher und europäischer Perspektive.“

Zahlreiche Gäste verfolgten die Pressekonferenz zur Büroeröffnung

Zahlreiche Gäste verfolgten die Pressekonferenz zur Büroeröffnung

Michael Derus, deutscher Generalkonsul in Lagos, sagte das neue Büro der DW zeige, „dass die deutsch-nigerianische Zusammenarbeit wächst. Ich glaube, es ist nicht nur das deutsche Interesse, mehr über Lagos, Nigeria und die Region zu erfahren, sondern es ist ein gegenseitiges Interesse.“ Die Megacity sei nicht nur das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Nigerias sondern auch eine Medienmetropole. Insofern sei die DW hier genau richtig, betonte Derus.
Mehr Präsenz in den Zielgebieten – das ist Teil der Strategie der Deutschen Welle. Nigeria spiegelt die ambivalente Entwicklung des Kontinents wider: Neben einem beachtlichen Wirtschaftswachstum hat das Land mit einer Vielzahl von Konflikten zu kämpfen (Stichwort Boko Haram).

Die DW füllt mit der Entsendung von Kriesch und Scholz eine Lücke in der Berichterstattung aus und über Westafrika. ARD und ZDF haben zurzeit keine eigenen Korrespondenten im bevölkerungsreichsten Land Afrikas, sie sind mit Studios in Kairo (Ägypten), Rabat (Marokko), Nairobi (Kenia) und Johannesburg (Südafrika) vertreten.

Scholz und Kriesch berichten in enger Kooperation mit dem lokalen Korrespondentennetz der Afrika-Programme der DW. So gelang es Scholz zusammen mit einem Korrespondenten der DW-Haussa-Redaktion, ein Interview mit einem der von der islamistischen Terrororganisation Boko Haram entführten Mädchen zu führen, das entfliehen konnte.

23. Oktober 2014
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