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Alltagsdeutsch – Podcast

Niederrheinisch

Wenn man dem Niederrhein den Weidenbaum nähme, würde die Landschaft ihren Charakter verlieren. Und so ähnlich ist es mit dem Dialekt auch. Immer weniger Menschen sprechen Niederrheinisch. Schade eigentlich!

Frau:

Ja, wir sind ja am Niederrhein – genau.

Hanns Dieter Hüsch:

Im Juni steh’n die Kühe oft

am Altrhein und sie fragen soft

bevor der Abend durch die Wolken bricht:

"Geh’n wir nun baden oder nicht?"

Hab ich beobachtet – hab ich beobachtet. So fünf sechs Kühe standen nebeneinander, nicht wahr, direkt am Rhein und wussten nicht genau – was machen wir denn jetzt?

Die eine hatte schon den Fuß im Wasser, nicht wahr. Ein bisschen kalt war, ja. Vielleicht doch lieber nicht, oder vielleicht doch – ich weiß es nicht. Jedenfalls guckten sie sich dauernd so an, bis wohl dann eine sagte: "Morgen ist auch noch ein Tag"… und dann sind sie abgezogen – Wunderbar, wuunderbar! Schwarzweiße Kühe.

Bea Schulz:

Sehr beliebter Volkssport ist das Kühe – Schubsen. Das sieht so aus, dass man da abends mit ein paar Leuten und ein paar Bieren ’nen schönen Zug durch die Gemeinde beziehungsweise über die Felder macht, und dann seine Techniken perfektioniert, wie man diese mehreren Zentner Kuh umschubst, nicht in die Fladen tritt…

Hanns Dieter Hüsch:

Das ist eigentlich ’ne Unverschämtheit. Eine Erniedrigung ist das. Eine richtige Erniedrigung. Na, der Antwerpes aus Viersen – der sagt auch immer so:

Franz Josef Antwerpes:

Also, Kühe schubsen, das ist eine wahnsinnige Unterstellung.

Georg Cornelissen:

Also, derjenige, dem das eingefallen ist, kann ich eigentlich nur sagen, der kann nicht dort herkommen, denn wenn man schon einmal vor so einer Kuh gestanden hat, und weiß, wie schwer so ein Biest ist, dann kommt man nicht auf die Idee, die Kuh zu schubsen. Das geht gar nicht.

Christoph Schaden:

Kühe schubsen – ich kenne den Begriff schon gar nicht. Das haben die Niederrheiner gar nicht nötig. Die sind da so verwurzelt. Die leben da, und die leben da gerne.

Reinhard Otten:

Ja, watt iss hier so schön? Wir, die hier sich wohl fühlen, die lieben das Flachland und nicht die Berge.

Hanns Dieter Hüsch:

Wir haben ja am Niederrhein wahnsinnig große, große Kappesfelder, ne. So grünlich, so bläulich und dann so lila, oder wie heißt es, so Rotkohl, und so – nicht wahr…

Franz Josef Antwerpes:

Jaa, … Ich habe sehr gerne diese Backsteingebäude, die ganz typisch sind, und die auch in Holland zu finden sind. Das ist etwas ganz typisches, also wenn ich den Niederrhein sehe, dann sehe ich immer diese Ziegelbauten vor mir, und die passen da rein.

Frau:

Der Rhein iss ja die Lebensader und von Alters her war ja eigentlich Agrarwirtschaft so hier am Niederrhein. Und das hat die Menschen auch geprägt, also die echten Einheimischen, die sind alle dem Land verbunden.

Hanns Dieter Hüsch:

Fast alle Niederrheiner ruhen in sich selbst. Mehr muss das auch gar nicht sein, weil, die haben so viel mit sich selbst zu tun, von morgens bis abends, da kommt der Niederrheiner – auf dem flachen Land – da kommt der gar nicht zu Ruhe

Reinhard Otten:

Die Leute hier am Niederrhein – wir Niederrheiner, wir kennen uns, wir lieben den Niederrhein und die Leute sind sehr gesellig.

Mann:

Der Niederrheiner ist glaube ich grundsätzlich erstmal sehr gemütlich.

Mann:

Der Niederrheiner ist ein freundlicher Mensch.

Franz Giesbers:

Der Niederrheiner, mit dem kann man Pferde stehlen, sacht man immer. Er ist offen und ehrlich, da kann man wirklich gut mit umgehen, nicht, der ist – ein Niederrheiner ist nie falsch, nein, nein.

Hanns Dieter Hüsch:

Ich gehöre auch zu diesen Niederrheinern, die immer so verloren in der Welt herumstehen. Das kann ich Ihnen sagen, es ist glaube ich, so 35 oder 36 Jahre her, da habe ich mal in Venedig auf dem Bahnhof herumgestanden. Da gibt es auch nen Bahnhof, nicht nur Gondeln, ne, da gibt es auch nen Bahnhof. Da stand ich in Venedig auf dem Bahnhof rum, da kommen mir wieder diese Fragen: "Wat machst du eigentlich hier?"

Susanne Deselaers-Pechhold:

Das ist gemein – ich würde am liebsten nach Italien auswandern. Kevelaer ist eigentlich ein sehr schöner Ort zu wohnen, und die Region ist natürlich auch ansprechend, es gibt hier vieles zu besichtigen. Xanten, Kalkar, ist sehr ansprechend, man ist schnell in den Niederlanden, und vor allen Dingen: man kann hier sehr gut Fahrrad fahren.

Christoph Schaden:

Also der Niederrhein st natürlich ein klassisches Radfahrgebiet, das Problem ist halt nur, wenn man Gegenwind hat, aber eine andere sehr reizvolle Möglichkeit ist es natürlich, sich zu Fuß dorthin aufzumachen und da bietet sich natürlich das Pilgern an oder das Wallfahren . Wir sind damals eine Woche nach Kevelaer gepilgert aus Köln raus. Man kommt nach Krefeld, nach Aldekerk. Die Gegend wird immer weiter und der Niederrhein der scheint einfach nicht aufzuhören.

Gesänge, Glockenläuten

Frau:

Es kommen Fußpilger von weit her, Radfahrer, ja und dann auch mit Busse oder Privatwagen. Und wenn die kommen, dann ziehen die erst mal zur Gnadenkapelle, stecken ihre Kerzchen an, im besonderen Anliegen, ja, gehen den Kreuzweg, wir haben einen sehr schönen Kreuzweg, manche, die über Nacht hier bleiben, machen abends ’ne Lichterprozession. Nachher, wenn die Leute sich ein bisschen verlaufen haben, dann gehen wir zur Gnadenkapelle, und dann werden da Kerzen geopfert, dat gehört ja dabei, ne. Wir haben ein paar Kranke in der Familie. Ich sach immer: Ob et nutzt, muss man abwarten, geschadet haddet noch keinem, ne?

Christoph Schaden:

Pilgern hat ja einen Bezug zum Fremden. Und insofern durchkreuzt man natürlich das Fremde, auch die fremden Sprachgebiete, und insofern ist das Wallfahren, das Pilgern auch immer eine Begegnung mit dem Fremden und das beginnt ja bekanntlich vor der Haustüre und das ist schön diese Nuancen zu verfolgen, wie man sich immer mehr von zu Hause entfernt, und das macht sich natürlich auch sehr offenbar in der Sprache.

Georg Cornelissen:

Also, wenn ich eine Route empfehlen würde für eine niederrheinische Dialektwallfahrt, dann würde ich empfehlen, in der Nähe der Benrather Linie, also von mir aus in Mönchengladbach oder Düsseldorf zu starten, dann sich der Uerdinger Linie zu nähern, das ist ja diese Sprachlinie zwischen Venlo und Krefeld, und sich dann langsam bis Kevelaer vorzutasten, da könnte man schon aufhören, das ist schon total niederrheinisch, aber wenn man es dann noch härter oder markanter haben will, dann würde man da noch weiter nach Norden gehen und über Goch oder Kalkar, bis in die Gegend von Kranenburg. Und dann, da ist man vor den Toren Nimwegens und niederrheinischer geht’s nicht mehr. Grefrath wäre ein guter Zwischenstopp für unsere Sprachwallfahrt oder Dialektwallfahrt. Grefrath liegt ja etwas südlich der Uerdinger Linie. Man sagt dort noch "Ech" und man hat in Grefrath schon sehr, sehr viel Rheinisches übernommen, und ich würde in Grefrath auf jeden Fall einen Zwischenstopp machen.

Herbert Ackermann:

Man geht in Grefrath nach der Kirche. Das sagt man immer – man geht nach dem Arzt, man geht nach der Kirche. Also man geht no de Kerk, no de Doktor, no den Apotheker.

Georg Cornelissen:

Am Niederrhein geht man tatsächlich no den Doktor oder so. Man benutzt im niederrheinischen Dialekt immer no, das ist ja hochdeutsch "nach" anstelle von "zu". Und dieses Dialektelement wird genau so in der regionalen Umgangssprache benutzt, deshalb kann man einen Niederrheiner, wenn er hochdeutsch oder quasi hochdeutsch spricht, immer sehr schön daran erkennen, dass er sagt, dass er noch nach dem Doktor muss, oder so.

Herbert Ackermann:

Mir fällt in dem Zusammenhang noch eine weitere Besonderheit des Grefrather Platt ein. Man konjugiert das Verb vergessen nicht mit haben, sondern mit sein. Man sagt also nicht "Dat habb ich verjeate", sondern "dat bön ich verjeate". Und im Hochdeutschen muss man brauchen mit zu gebrauchen – Sie kennen das: Man sagt "Wer brauchen gebraucht, der muss brauchen mit zu gebrauchen, sonst braucht man brauchen gar nicht zu gebrauchen". Auf Grefrather Platt verwendet man auch dürfen mit dem Infinitiv mit zu. Man sagt also nicht: "Du darfst mitspielen" sondern man sagt "Du darfst mit zu spielen" – "Do dorfst möt te speele." Auch dürfen verlangt in der Grefrather Mundart den Infinitiv mit zu.

Jupp Pasch:

Wir hier in dem Ort St. Hubert, wir wohnen an der Uerdinger Linie. Die Uerdinger Linie wird auch Ek-Linie genannt. Das heißt: Bei uns wird zu Ich "Ek" gesagt, und nicht "Ech". Einer der in unserem Ort "Ech" sagt, kann entweder kein Platt, oder er ist nicht von hier.

Georg Cornelissen:

Wenn man im Süden des Niederrheins ist, also in der Krefelder Ecke, da hat man im Dialekt sehr Vieles aus dem Kölner Raum übernommen, zum Beispiel so Aussprachen wie fong statt fand, oder Bronk statt Brand, und wenn man das dann akkumuliert, dann hört sich das schon für fremde Ohren verteufelt chinesisch an.

Jupp Pasch:

Schäng möt den Honk jing,

dän haat en lang Ling

on, wä dän Honk kang,

woar vüer die Täng bang.

Woa Schäng nou langjing,

en Restaurang sting.

Schäng haat suovüel Bronk,

dat hä sech Bier dronk

on an de Thek stung,

doabee jenn Eng fong.

Georg Cornelissen:

Der Scheng, das ist natürlich der Hans, der hatte so viel Brand, also so viel Durst, dass er sich ein Bier trank – am Niederrhein trinkt man sich ein Bier, und dass er an der Theke stand, und dass er dabei kein Ende fand – jen Eng fong.

Jupp Pasch:

Die Mundart ist, insbesondere die Mundart unserer Gegend, eine sehr bildhafte Sprache, wenn ich zum Beispiel sagen würde: "Dem ess de Kopp dör de Hoor jewaase" – "Dem ist der Kopf durch die Haare gewachsen", das heißt schlicht und einfach "der hat eine Glatze" oder "Der hettet Metz int Ferke stäke loate" – der hat das Messer im Schwein stecken lassen heißt ganz einfach "der hat nur halbe Arbeit verrichtet".

Georg Cornelissen:

Es wird sehr gerne gesagt, der Dialekt sei reicher an Bildern und an Metaphern als das Hochdeutsche. Das ist ausgemachter Blödsinn. Dazu müsste man sich einmal die hochdeutschen Lexika angucken, in denen hochdeutsche Redensarten verzeichnet werden. Die sind mehrbändig, diese Lexika. Im Dialekt, gerade im Niederrheinischen Dialekt gibt es viele Redensarten, die es im Hochdeutschen nicht gibt, das ist ganz klar. Eine meiner Lieblingswendungen im niederrheinischen Platt, die heißt: "Dat sin Schläch, sej den Hahn, du was en den Kopp all quitt". - "Das sind Schläge, sagte der Hahn, und da war er den Kopf schon los." Das ist niederrheinischer Humor.

Telefon klingelt

Reinhard Otten:

Hier ess et Museum van de Stadt Kalkar. Reinhard Otten ess am Apparat en eck höör tu, wat gej seggen wellt. Ja, Kalkar ist ein Wallfahrtsort, wie man so sagt, von Brütergegnern, damals. Wir haben schon mal bis zu 25.000 Leute hier gehabt, die demonstriert haben. Aber heute sind wir so zufrieden, dass Kernies Wunderland hier – der hat das ja gekauft – sehr schön iss das. Also wir wellen das nimmer missen hier für Kalkar. Wochenende iss dat immer üttgebucht, ist immer voll. So viele Leute sind da.

Georg Cornelissen:

Den Sprachmix, also den Wechsel zwischen Hochdeutsch und Platt, hört man nur bei älteren Menschen, weil nur ältere Menschen im Dialekt groß geworden sind.

Reinhard Otten:

Also in de Scholl wird vandaag bloß Deutsch gelehrt en die Kinder die spräken bloß noch Deutsch, die kennen dat Platt nimmer. Aber die äldere Lüj, die dün noch Platt spräken onder sich. Mit der hiesigen niederrheinischen Sprache ist das so, in der Schule wird nur Deutsch gelernt, und die Jugend, die lernt nicht mehr das Platt sprechen, die spricht Deutsch untereinander.

Georg Cornelissen:

Menschen, die heute dreißig oder vierzig Jahre alt sind am Niederrhein, haben niemals Dialekt als Erstsprache gelernt, manche noch als Zweitsprache, aber auch das sind die Ausnahmen. Deshalb gibt es den Dialektmix nicht mehr bei jungen Leuten zu hören. Die jungen Leute sprechen Hochdeutsch, und neben Hochdeutsch sprechen die noch ein regionales Deutsch, das nenne ich dann niederrheinisches Deutsch, aber Platt als dritte Möglichkeit haben sie nicht mehr.

Hanns Dieter Hüsch:

Ja neulich hat zu mir jemand ganz tief beleidigt gesagt, ich hätte in meinen Geschichten alle möglichen Ortschaften und Städte erwähnt, aber noch nie Goch. Ne, also gut, machen wir dat jetzt.

Gocher:

Es gibt viele Gocher, die Platt sprechen, die denken auch sie können Holländisch, weil dat ja auch nah an der Grenze iss, aber iss doch schon, muss man doch schon ein bissken mehr lernen, wenn man mal weiter nach Holland rein geht, kommt man da gar nicht mehr mit zurecht.

Hanns Dieter Hüsch:

Goch – siebenhundert Jahre alt, im elften Jahrhundert erstmals erwähnt. Hmm.

Georg Cornelissen:

Die niederrheinischen Dialekte sind von Hause aus niederländische Dialekte. Wenn Sie ein älterer Niederrheiner sind, sagen wir mal sechzig Jahre alt, und gehen über de Grenze, sagen wir mal nach Nimwegen oder Venlo und treffen dort auf einen Dialektsprecher, dann klappt das ohne weiteres. Weil dort ein Dialekt gesprochen wird, der dem Niederrheinischen sehr, sehr, ähnlich ist. Aber ein junger Niederrheiner hat die Chance natürlich gar nicht mehr, weil er gar kein Platt mehr spricht.

Gabi Maaßen:

Ich wohne hier in Xanten, bin aber gebürtig aus Duisburg und Niederrheinisch kann ich gar nicht sprechen, und mir fehlt auch völlig der Bezug dazu.

Alfred Melters:

Wenn man dem Niederrhein den Weidenbaum nähme, würde diese Landschaft ihren eigenen, originären Charakter verlieren. Und so ähnlich ist es mit der Spreche auch. Anders als in vielen deutschen Regionen haben wir hier einen aussterbenden Dialekt. Es werden zwar verzweifelt Wiederbelebungsversuche gemacht in Vereinen, es erscheinen Bücher jede Menge, es gibt sogar ein Lexikon, nur die Menschen sprechen diese Sprache nicht mehr oder immer weniger, und deshalb spreche ich immer noch Platt wo immer es geht. Wenn ich Menschen in den Dörfern besuche als Bürgermeister, dann können Sie erleben, wie die Menschen froh sind, dass da irgendjemand kommt, der sich mit ihnen Plattdeutsch unterhält. Wenn eck dann no en Goldhochtid goon, dann hebb eck en klein Geschenksken bej min en dann segg eck: "Gujjen Dach!" En dan lachen die all en segge: "Hey, Bürgemeister! Gut, dat gej dor sitt Drenk-e der eine met?" Und natürlich dat kann man nich ablehnen. En dann et erste, wat gej krigt, is en Fisternölleke. En Fisternölleke ist ein Korn mit einem Zuckerstückchen drin, schmeckt hervorragend übrigens. Ja en dann sette we ons tesame, palavere över alde Tidde. En dat is wunderbar.

Georg Cornelissen:

Ja, ob ein Fisternölleke wirklich so ganz lecker schmeckt, das ist sicherlich Geschmackssache. Das ist sicherlich ein ganz besonderes Wort, und gehört wahrscheinlich zu den Top Ten des niederrheinischen Wortschatzes. Und auf der ersten Position dieser Top Ten steht unangefochten das Wort Schottelschlett, manchmal sagt man auch Schottelplack. Das ist nichts anderes als ein Spültuch, kein Mensch weiß, warum dieses Wort so beliebt ist, es ist übrigens auch in den benachbarten Niederlanden, also in Limburg und im Gelderland ein unheimlich beliebtes Wort, steht in jedem Dialektwörterbuch drin und mein Vorschlag ist: Wenn mal eine niederrheinische Fahne entworfen wird, dann muss der Schottelplack mitten darin prangen.

Fragen zum Text

Ein beeeeeeliebter Volkssport am Niederrhein ist angeblich dass …

1. Schweine – Treten.

2. Kühe – Schubsen.

3. Hühner – Streicheln

Auf Niederrheinisch sagt man, dass man … Doktor geht.

1. zum

2. zu dem

3. no dem

Wenn der Niederrheiner sagt: "Dem ess de Kopp dör de Hoor jewaase", dann meint er, dass …

1. jemand sehr volles Haar hat.

2. jemand eine Glatze hat.

3. jemand dumm ist.

Arbeitsauftrag

Schäng möt den Honk jing,

dän haat en lang Ling

on, wä dän Honk kang,

woar vüer die Täng bang.

Woa Schäng nou langjing,

en Restaurang sting.

Schäng haat suovüel Bronk,

dat hä sech Bier dronk

on an de Thek stung,

doabee jenn Eng fong.

Versuchen Sie die erste Strophe des Gedichts ins Hochdeutsche zu übersetzen. Die Auflösung finden Sie im Dialekatlas der Deutschen Welle (www.dw-world.de/dialektatlas) unter der Rubrik Niederrheinisch oder unter dem unten angegebenen Link. Viel Spaß!

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