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Kultur

Nicht zu früh Rasen mähen

Die Umweltschutzstiftung Euronatur hat am Mittwoch
die Besitzer von Gärten und Wiesen aufgerufen, nicht zu früh Rasen zu mähen. Sonst hätten Schmetterlinge, Bienen und viele Vogelarten immer weniger Chancen. Würden die Pflanzen zu früh gemäht, fehle vielen Tieren die Nahrungsgrundlage, und abgelegte Eier könnten
sich nicht entwickeln. So fliege etwa der Aurorafalter,
dessen Männchen auffällig orange-weiß gefärbt seien, zurzeit das Wiesenschaumkraut eine typische Rasen- und Wiesenblume an, um dort seine Eier abzulegen. Für die Raupen des Aurorafalters sei das Wiesenschaumkraut die Hauptfutterpflanze. Euronatur-Präsident Claus-Peter Hutter sagte: "Wenn wir weiter die Natur kahl mähen, brauchen wir uns nicht darüber zu wundern, dass es immer weniger Schmetterlinge gibt." Besitzer eines Garten- oder
Wochenendgrund-Stücks oder einer Baumwiese könnten der bedrohten Tierwelt ganz einfach helfen, indem sie blühende Wildkräuter im Rasen und auf den Wiesen erhalten. Durch ein Verschieben des Mähzeitpunkts möglichst weit in den Vorsommer hinein, hätten Wildblumen im Rasen, in der Wiese und an Wegrändern die nötige Zeit, um Samen zu bilden und somit ihren Fortbestand zu sichern.