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Fußball

Nicht nur Bremen blamiert sich

Vier Bundesligisten hat es bisher erwischt: Bremen, Braunschweig, Mönchengladbach und Nürnberg verlieren im DFB-Pokal gegen unterklassige Teams. Es können aber durchaus noch weitere Vereine aus der 1. Liga rausfliegen.

Bremens Trainer Robin Dutt hält sich die Hände vors Gesicht. Foto: Dennis Grombkowski/Bongarts/Getty Images

Lieber nicht hinsehen: Bremens Trainer Robin Dutt

Mit dem neuen Trainer sollte doch alles besser werden: In der Bundesliga nicht mehr gegen den Abstieg spielen, sich endlich mal wieder für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren und im DFB-Pokal nicht gleich in der ersten Runde rausfliegen. Aber auch mit Robin Dutt (Foto) muss sich Werder Bremen zumindest vom letztgenannten Ziel gleich wieder verabschieden: Mit 1:3 (0:1, 1:1) unterlag Bremen in der Verlängerung gegen den 1. FC Saarbrücken aus der 3. Liga.

Für Bremen ist es bereits die dritte Niederlage in Folge in der 1. Runde des DFB-Pokals. Im vergangenen Jahr verlor Werder mit 2:4 nach Verlängerung gegen Drittligist Preußen Münster. In der Spielzeit zuvor ebenfalls gegen einen Verein aus der 3. Liga, gegen den 1. FC Heidenheim, mit 1:2. Und jetzt ist es erneut ein Drittligist, der die Norddeutschen besiegt.

Bremen ging in der Verlängerung die Puste aus

Von Beginn an entwickelte sich eine typische Pokalpartie. Der Gastgeber versuchte das Kombinationsspiel des Favoriten mit zuweilen überhartem Körpereinsatz zu unterbinden. Und die Bremer, durch mehr Ballbesitz zunächst optisch überlegen, schienen durchaus beeindruckt. Zudem war die Bremer Abwehr sehr unkonzentriert. Die Folge: Sekunden vor dem Pausenpfiff erzielte Nils Fischer die Führung für die Gastgeber (45. Minute).

In der zweiten Halbzeit schoss Sebastian Prödl (59.) den Ausgleich. Mehr gelang den Bremern jedoch nicht, so dass die Teams in die Verlängerung mussten. Und da schienen die Saarbrücker motivierter zu sein. Zunächst traf Tim Stegerer (105 +1). Als dann noch Marcel Ziemer (111.) ein Tor machte, wurde es für Bremen - wieder mal - richtig peinlich.

Aufeinandertreffen in der Bundesliga

Bielefelds Philipp Riese (l) und der Braunschweiger Marco Caligiuri kämpfen um den Ball. Foto: Oliver Krato/dpa

Kampf um jede Ball: Bielefelds Riese (l.) und Caligiuri.

Neben Bremen sind bisher noch drei weitere Vereine aus der höchsten deutschen Liga ausgeschieden: Eintracht Braunschweig, Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Nürnberg. Die Eintracht, die erstmals seit 1985 wieder in der Bundesliga spielt, verlor ihr erstes Pflichtspiel in dieser Saison mit 1:2 (0:1) gegen den Zweitligisten DSC Arminia Bielefeld. Zum Auftakt der Bundesliga treffen Bremen und Braunschweig gleich am ersten Spieltag in sechs Tagen aufeinander (10.08.2013, 18:30 Uhr MEZ).

Borussia Mönchengladbach verlor im Elfmeterschießen mit 4:5 (0:0, 0:0) beim Drittligisten SV Darmstadt 98. Auch der 1. FC Nürnberg scheiterte im Elfer-Roulette. Beim Zweitligisten SV Sandhausen hieß es im Elfmeterschießen aus Nürnberger Sicht 3:4. Vier Partien stehen noch aus, die am Montag ausgetragen werden. Hier finden Sie alle Ergebnisse der ersten DFB-Pokalrunde im Überblick.

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