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'Nicht allein im Weggucken'

In dieser Woche haben sich die DW-User vor allem mit Birma, Tibet, dem US-Wahlkampf und Hugo Chavez beschäftigt.

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Birma

Die burmesische Regierung ist autark, autark vom wirtschaftlichen Handeln des Volkes, autark vom Ausland. Das Volk wird einerseits als Bedrohung empfunden, andererseits benutzt. Die Tragödie ist: Wer jetzt hilft, der entlastet letztlich nur die Junta.

Tom Robert Rausch

Ich werde für Burma spenden. Allerdings habe ich abgewartet, bis bekannt gegeben wurde, dass die Hilfsgüter jetzt im Land ankommen.


Fabienne Maurer

Tibet

Wenn man an die Vielfalt im politischen und kulturellen Leben glaubt, dann es wäre sinnvoll, den Tibetanern die Entscheidung über ihre Zukunft zu überlassen. Ob ihre Wünsche in Erfüllung gehen werden, hängt von ihnen und den chinesischen Machthabern ab - denn wenn es zur Nagelprobe kommt, ist keiner wirklich bereit für die Tibetaner einzuspringen; weder Bundespräsident Köhler noch Außenminister Steinmeier. Aber sie sind nicht allein im "Weggucken": Auch die EU scheint ihrem ursprünglichen Aufstand sehr ruhig geworden zu sein. Schließlich will niemand es sich mit Peking verderben. Einst hieß der Slogan unter den Völkern: Right or wrong my country. Heute hört sich der Slogan anders: Right or wrong - my money.

Kai Nicholson

Ich verehre den Dalai Lama als eine der bedeutendsten und vorbildlichsten lebenden Persönlichkeiten und als eine Inspiration. Er hat meine höchste Wertschätzung als absolut glaubwürdige moralische Autorität, die viele Menschen auf der Welt in allen Kulturen inspiriert, nach Wahrheit und Friedfertigkeit zu streben.

Dr. Ulrich Fischer

US-Wahlkampf

Bis jetzt ist der Zweikampf Clinton-Obama gut, denn er hält die Diskussion um das Wahlprogramm der Demokraten im Zentrum der Gesellschaft, während bei McCain alles entschieden und bekannt ist. Doch spätestens ab August sollte sich der endgültige Kandidat zeigen. Auch wenn Hilary und Barak beide Demokraten sind, so bieten sie dennoch einen erbitterten Lagerwettkampf, der am Ende dazu führen kann, dass die Stimmen des Unterlegenen den Republikanern zufließen - nur um sie nicht dem 'verhassten' Konkurrenten zu schenken. Um diesen Reflex zu verhindern, braucht diese Konkurrenz eine gewisse Pufferzeit, damit die Emotionen abkühlen können und das eigentliche Ziel wieder sichtbar wird. Am Besten sollte der dann Zurückliegende sich an die Seite des Führenden stellen und die Gemeinsamkeiten betonen. Sei es nun Hillary als Präsident und Barak als Vice oder umgekehrt - es wäre in jedem Fall ein unerhört neues und spannendes Amerika nach dem Bush-Mief.

Peter-W. Fischer

Venezuela

Ich lebe seit 55 Jahren in diesem wunderschönen Land, doch was der selbstherrliche Chavez daraus gemacht hat und noch machen wird, ist schrecklich. Statt sich um sein Land zu kümmern, richtet er alles zu Grunde und verschenkt die Dollars für seine politischen Ideen anderen Ländern – als ob es sein Privateigentum wäre.

Helma Bertamini

Eigentlich sind es die jüngsten Äußerungen von Chavez überhaupt nicht wert, dass man sich über sie aufregt. Schließlich hat er nichts Ernstzunehmendes über die deutsche Kanzlerin gesagt, sondern vielmehr sich selbst projiziert und damit einmal mehr bewiesen, dass Sozialismus und Nationalsozialismus verwandt sind. Doch so lange in der Weltpolitik das Recht des Stärkeren zu gelten scheint und die "Großen" uns dies immer wieder vormachen, wird es auch immer wieder einen Chavez, einen Hussein oder auch einen Hitler geben, der meint, sich mit Macht, sei sie verbaler oder anderer Art, durchsetzen zu können.

Oliver Stegen

Die Politiker Europas könnten den totalen Abbau der Subventionen versa Klimaschutz in Südamerika anbieten.

Miguel Salamanca

Software-Piraterie

Die genannten Zahlen sind ohne realen Hintergrund zu sehen: jeder kann sich aus einem riesigen Angebot an freier Software bedienen, weshalb es kein Verhältnis zwischen verkauften Computern und verkaufter Software geben kann. Das ist reine Irreführung: Außerdem wäre es wohl kaum so, dass jemand, der sich Software aus dunklen Kanälen "besorgt", auch das Geld hätte oder bereit wäre, sich Software zu kaufen. Nicht jeder, der eine kopierte Software nutzt, kann oder will sich eine Software kaufen. Wo ist da der Schaden? Das ist ebenso wie bei Musik: Ich kann mir vielleicht leisten, im Monat zwei CDs zu kaufen, aber das, was ich mir kopieren könnte, würde ich niemals bezahlen können. Wo ist da der Schaden?

Jürgen Clausen