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Veranstaltungen

"Nicht alle Träume mit diesem Gesetz erfüllt"

Berlin - Kontrovers wurde am Montag, 3. Mai 2004, über die Zukunft der DW diskutiert - im Rahmen einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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Bei der Fachkonferenz dabei: Staatsministerin Christina Weiss und Intendant Erik Bettermann

"Deutsche Welle auf neuen Wegen? Die Zukunft des deutschen Auslandsrundfunks" - so das Thema in der Landesvertretung von Brandenburg. Vor allem ging es um das neue DW-Gesetz.

Monika Griefahn, die Vorsitzende des Bundesausschusses für Kultur und Medien, erläuterte zu Beginn die Eckpunkte der Reform. In der anschließenden Podiumsdiskussion lobten alle Teilnehmer die vorgesehene neue Ausrichtung des Auslandrundfunks. Bernd Neumann, CDU, merkte allerdings kritisch an: "Nicht alle Träume sind mit diesem Gesetz erfüllt. Man kann nicht neue Ziele festlegen und dann konstant den Haushalt kürzen." Entscheidend sei daher eine Planungssicherheit für die DW.

Hans-Joachim Otto, FDP, riet dem Auslandsrundfunk zu mehr Mut. Die Deutsche Welle spiele eine wichtige Rolle für die deutsche Außenwirtschaft und sollte dies auch betonen.

Die DW als europäisches Medium war Thema einer zweiten Diskussionsrunde. Intendant Erik Bettermann, Georges Lory, Radio France Internationale (RFI), und Gundula Adolfsson, Radio Schweden International, stimmten darin überein, zukünftig stärker zusammenzuarbeiten.

Der Offene Kanal Berlin sendet am Dienstag, 22. Juni, 22.00 Uhr, eine Aufzeichnung der Veranstaltung.

  • Datum 04.05.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4zOX
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Martina Bertram

T +49.228.429-2055 martina.bertram@dw.com