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Klimaschutz

Nicaragua unterzeichnet Pariser Klimaschutzabkommen

Nicaragua hat die Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens angekündigt. Damit stellen sich nur noch Syrien und die USA gegen das Abkommen.

Nicaraguas Präsident Daniel Ortega mit seiner Ehefrau, Vizepräsidentin Rosario Murillo (Archivbild)(picture-alliance/dpa/CCC/El 19 Digital)

Nicaraguas Präsident Daniel Ortega mit seiner Ehefrau, Vizepräsidentin Rosario Murillo (Archivbild)

Als eines der letzten Länder der Welt ist Nicaragua dem Pariser Klimaschutzabkommen beigetreten. Obwohl die Regierung des mittelamerikanischen Landes nicht voll von dem Vertrag überzeugt sei, habe Präsident Daniel Ortega das Dokument unterzeichnet, teilte Vizepräsidentin Rosario Murillo mit. 

Der Vertrag habe viele Schwächen und verpflichte die Verantwortlichen für Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung zu nichts, sagte Ortega zuletzt. "Aber auch wenn es kein ideales Abkommen ist, ist es doch das einzige Instrument, um die Verschmutzung zu stoppen und zu reduzieren, die den Planeten vergiftet", hieß es nun in dem Schreiben an die Vereinten Nationen. 

US-Präsident Trump nach der Ankündigung des Ausstiegs aus dem Pariser Abkommen (Reuters/K. Lamarque)

US-Präsident Trump nach der Ankündigung des Ausstiegs aus dem Pariser Abkommen

Der Klimapakt von 2015 sieht vor, die Erderwärmung in den nächsten Jahrzehnten zu bremsen und so die Folgen wie Dürren und einen Anstieg der Weltmeere zu mildern. Fast 200 Länder einigten sich darauf, die Erwärmung auf ein Maß von deutlich unter zwei Grad, möglichst auf 1,5 Grad, im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

Nur Nicaragua und Syrien schlossen sich seinerzeit dem Vertrag nicht an. Die USA unterzeichneten und ratifizierten das Abkommen unter ihrem damaligen Präsidenten Barack Obama rasch. Der neue US-Präsident Donald Trump kündigte im Juni jedoch den Ausstieg seines Landes an.

Am 6. November beginnt in Bonn die nächste UN-Klimakonferenz. Den Vorsitz haben die Fidschi-Inseln, die besonders stark von der Erderwärmung bedroht sind.
 
stu/mak (afp, dpa)