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Welt

Newt Gingrich überrascht bei US-Vorwahl

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat der Ex-Präsident des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, einen überraschenden Sieg errungen. Bei der Vorwahl in South Carolina lag er vor Mitt Romney.

Kandidat der Republikaner, Newt Gingrich (Foto: dapd)

Newt Gingrich

Im US-Bundesstaat South Carolina hat sich Gingrich am Samstag (21.01.2012) nach Auszählung fast aller Stimmen eine Mehrheit von rund 40 Prozent geholt. Der favorisierte Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, kam auf 27 Prozent. Dritter im Bunde ist der Ex-Senator aus Pennsylvania, Rick Santorum, der 17 Prozent erzielte.

"Wir müssen noch einen weiten Weg gehen"

Romney gratulierte seinem Widersacher Gingrich in einer Rede zu dessen Sieg. "Dieses Rennen wird jetzt sogar noch interessanter", sagte der 64-Jährige, der sich bislang als Favorit der Republikaner fühlen durfte. Es stehe ein harter Kampf bevor. "Wir müssen noch einen weiten Weg gehen."

Bislang Favorit: Mitt Romney (Foto: Reuters)

Mitt Romney

Gingrich reagierte über den Kurznachrichtendienst Twitter mit einem "Danke, South Carolina!" Zugleich bat der republikanische Politiker um Hilfe, damit er bei der nächsten Vorwahl in Florida am 31. Januar einen "K.O.-Schlag" landen könne.

Die Republikaner werden auf ihrem Nominierungsparteitag im August darüber befinden, wen sie als Herausforderer des demokratischen Amtsinhabers Barack Obama aufstellen wollen. Romney galt noch bis vor wenigen Tagen auch als Favorit in South Carolina. Er hatte die Vorwahl in New Hampshire gewonnen und in Iowa nur hauchdünn den Sieg verfehlt. Ob der 68-Jährige Gingrich nun tatsächlich eine Chance haben wird, ist aber fraglich. Selbst in den eigenen Reihen gilt der Konservative für viele eher als Mann von gestern.

Autor: Marko Langer (dpa, rtr, dapd)
Redaktion: Ulrike Quast

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