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Who let the dogs out?

New-York: Hundeverbot in U-Bahnen

Dichtes Gedränge am Bahnsteig, überfüllte Züge: Die New Yorker Verkehrsbetriebe wollen, dass Hunde in U-Bahnen nur noch in Behältern transportiert werden. Und die New Yorker antworten: Challenge accepted.

Hunde, die quer im Gang der überfüllten U-Bahn liegen und deren Haare noch wochenlang an den Hosenbeinen hängen, oder sabbernde und stinkende Fellmonster auf dem Nachbarsitz, die an jedem schnuppern, der an ihnen vorbei läuft: In New Yorker U-Bahnen ist damit jetzt Schluss. Alles, was vier Beine hat, darf nur noch in tragbaren Behältern mitreisen. Für kleine Hunderassen zählt die Handtasche von Louis-Vitton, Gucci und Co. - natürlich passend auf das Outfit von Frauchen oder Herrchen abgestimmt - mittlerweile zum natürlichen Lebensraum eines Großstadthundes. 

Möpse oder Malteser schick verpacken kann jeder. Besitzer großer Hunderassen zeigen sich von ihrer kreativen Seite, wenn sie ihre Vierbeiner in der U-Bahn mitnehmen wollen. Nur nicht jeder Vierbeiner ist daran gewöhnt, den festen Boden unter den Füßen zu verlieren. Auch dieser Samojede traut der Situation noch nicht recht. 

 

So ein großer Hund kann schon mal locker 20 bis 30 Kilo auf die Waage bringen. Pit-Bull-Terrier sind zwar etwas leichter, aber diese Rucksack-Variante ist auf Dauer wahrscheinlich angenehmer für das Herrchen. 

Glück hat, wer einen Sitzplatz ergattert. Steckt der Hund in einer Tasche, stört es auch kaum den Sitznachbarn, wenn der Vierbeiner mit Platz nimmt. 

"Do-It-Yourself und sei kreativ", sagte sich diese Kundin eines schwedischen Möbelhauses. 

Taschen gibt es in allen Formen und Größen. Und für diesen Jagdhund-Senior werden das Treppensteigen und die Fahrt so weniger anstrengend.  

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