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Sport

Neureuther verpasst Medaille, Ligety siegt

Felix Neureuther verpasst die zweite deutsche Medaille bei der Alpinen Ski-WM. Der Skirennfahrer fährt knapp am Podium vorbei. Besser macht es der Amerikaner Ted Ligety, der sich den Weltmeistertitel sichert.

Enttäuschung bei Felix Neureuther. Der 30-Jährige hat bei der Ski-WM in Beaver Creek im Riesenslalom eine Medaille verpasst. Der Skirennläufer, nach dem ersten Durchgang noch Dritter, musste sich mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben, präsentierte sich aber vor seiner größten Gelegenheit im Slalom am Sonntag zumindest in guter Form. "Einer muss auch Vierter werden. Heute war leider ich das. Ich habe im zweiten Durchgang einige Schwünge nicht richtig getroffen", sagte Neureuther. Den Titel holte sich der Amerikaner Ted Ligety, der nach zwei Läufen 0,45 Sekunden vor dem Österreicher Marcel Hirscher lag. Platz drei ging an den Franzosen Alexis Pinturault (0,88 Sekunden). Ligety sicherte sich vor seinem Heimpublikum den dritten Riesentorlauf-WM-Titel seiner Karriere in Serie - und zwar als erster Athlet der alpinen Geschichte überhaupt.

Dopfer enttäuscht

Noch schlechter lief es für Fritz Dopfer. Der 27-Jährige, dessen Start wegen Rückenproblemen lange Zeit offen war, verbuchte auf der Piste "Birds of Prey" das schlechteste Ergebnis des Winters und landete nur auf Rang 15 (2,85). Dopfer ärgerte sich insbesondere über sein Finish im ersten Lauf. "In den letzten 30 Sekunden habe ich doch extrem viel Zeit verloren", analysierte der 27-Jährige. "Der war aber schon besser, auch wenn der Zeitrückstand schon sehr groß war. Das muss ich jetzt analysieren", sagte er.

Stefan Luitz bestritt 57 Tage nach einer schweren Muskelverletzung sein erstes Rennen und belegte den 20. Platz (3,67). Er konnte mit seiner Leistung aber einigermaßen zufrieden sein, zumal er in der vergangenen Woche drei Tage lang mit einem grippalen Infekt das Bett hatte hüten müssen. "Ein bisschen stinkt mir schon der Fehler", sagte er mit Blick auf einen Übergang im ersten Lauf, der viele andere sogar das Rennen kostete. Er gestand: "Man merkt, dass die letzte Power im Schwung gefehlt hat. Grundsätzlich bin ich froh, dass ich überhaupt hier bin."