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Sport

Neureuther siegt im Flutlicht von München

Ein weißes Band im milden Winter von München: Beim Weltcup auf dem Münchener Olympiaberg musste Kunstschnee her, auf dem Felix Neureuther der Schnellste war. Bei den Damen siegte Veronika Velez-Zuzulova.

Sein Gesicht zeigte unbedingten Siegeswillen: Felix Neureuthers Minenspiel wirkte ernst, konzentriert, fokussiert. Mit Vehemenz schmiss er sich in die Slalomtore auf dem Münchener Olympiaberg, bezwang Gegner um Gegner im direkten Duell. Fast schien es, als ob Neureuther Entschlossenheit in Sekundenvorsprünge gegenüber der Konkurrenz verwandeln kann. Denn am Ende triumphierte der Bayer im Weltcup-Parallelslalom vor 17.000 begeisterten Zuschauern.

Höfl-Riesch und Rebensburg schieden früh aus

Neureuther ließ im Finale selbst Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher aus Österreich in zwei Läufen keine Chance und feierte damit nach zwei Erfolgen im Spezialslalom seinen dritten Sieg im Weltcup. Er erhielt dafür ein Preisgeld von 33.000 Euro und 100 Punkte für die Weltcup-Wertung.

Hell beleuchtet ist am 01.01.2013 in München (Bayern) beim FIS-Weltcup im Olympiapark die Rennstrecke zu erkennen. (Foto: Tobias Hase/dpa)

Mitten im schneefreien München eine 200 Meter lange Skipiste: Der Parallel-Slalom-Weltcup im Olympiapark

Bei den Frauen gewann die Slowakin Veronika Velez-Zuzulova mit einer souveränen Leistung das Finale gegen Tina Maze aus Slowenien. Für Velez-Zuzulova war es der zweite Sieg im Weltcup. Im Duell um Platz drei setzte sich die österreicherin Michaela Kirchgasser gegen Tania Poutiainen aus Finnland durch. Im kleinen Finale der Männer siegte Alexis Pinturault aus Frankreich gegen den Schweden Andre Myhrer (Schweden), der gegen Neureuther das Halbfinale verloren hatte. Die anderen deutschen Teilnehmer wie Maria Höfl-Riesch oder Viktoria Rebensburg waren bereits vorzeitig gescheitert.