1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Bücher

Neues von J.R.R. Tolkien

Die Liebesgeschichte "Beren und Lúthien" erscheint in einer illustrierten Ausgabe und gilt als Tolkiens persönlichstes Werk. Veröffentlicht wird sie erst jetzt - 100 Jahre, nachdem der britische Autor sie niederschrieb.

Die weltweite Tolkien-Gemeinde wird sich freuen. Dass vom Autor der gefeierten "Herr der Ringe"-Saga noch einmal ein neues Werk auf dem Buchmarkt erscheint, gilt als literarische Sensation. Tolkien starb 1973. Erst jetzt gab sein Sohn Christopher Tolkien die Freigabe für das Buch. 

In "Beren und Lúthien" erzählt der Schriftsteller von der Liebe zwischen dem Menschen Beren und der unsterblichen Elbin Lúthien. In guter alter Märchentradition verlangt Lúthiens Vater vom künftigen Schwiegersohn erst einmal eine Prüfung. Die Geschichte von Beren und Lúthien wurde in Teilen schon früher in anderen Werken des Autors veröffentlicht - nie aber in der kompletten Form.

Herr der Ringe-Filmstill : Vier Männer stehen bewaffnet Rücken an Rücken (picture-alliance/Mary Evans Picture Library/Ronald Grant Archive)

Die Herr der Ringe-Saga verhalf J.R.R. Tolkien zu Weltruhm

"Exorzismus" von Kriegeserlebnissen 

Nach Aussagen von Tolkien-Forschern soll es sich bei dem Text um eine sehr persönliche Geschichte des Autors handeln. Die Namen der beiden Protagonisten sind auf dem Grabstein des Schriftstellers in Oxford eingraviert. Tolkien schrieb das Manuskript während des Ersten Weltkriegs. Laut Tolkien-Experte John Garth war das Schreiben für den Briten eine Art "Exorzismus" der grausamen Dinge, die er im Krieg gesehen und erlebt hatte.

Illustriert wurde das Buch von Alan Lee, der auch das Design für die Verfilmungen der "Herr der Ringe"-Saga verantwortlich war. In Deutschland erscheint der Band bei der Hobbit Presse im Klett-Cotta-Verlag.

jk/suc (Spiegel Online, BBC Online)

Die Redaktion empfiehlt