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Kultur

Neues Internetportal zum Holocaust

Eine neue Internetseite hilft dabei, die Erinnerung an die Verfolgung und Ermordung von Juden während der NS-Zeit aufrecht zu erhalten. Das Portal soll gezielt den Schulunterricht unterstützen.

"Es ist geschehen. Und folglich kann es auch wieder geschehen", sagt Primo Levi, ein Auschwitz-Überlebender. Diesen Satz haben sich das Pädagogische Zentrum vom Fritz-Bauer-Institut und Jüdischen Museum in Frankfurt am Main zum Grundsatz für ihr neues Web-Portal

h

gemacht. Viele Fotos und Berichte aus der Zeit zwischen 1933 und 1945 dokumentieren die Zeit der Judenverfolgung in Deutschland und Europa. Dabei handelt es sich in erster Linie um persönliche Texte, zum Beispiel Tagebucheinträge, die die Lebenssituation der deutschen Juden wiederspiegelt.

Pädagogische Auseinandersetzung

Das Portal richtet sich gezielt an Schüler ab der neunten Klasse, ist aber für jeden Interessierten kostenfrei abrufbar. Die Texte stammen größtenteils von Überlebenden, die damals selber in dem Alter der heutigen Zielgruppe waren. In acht Themenfeldern deckt die Internetseite die gesamte Zeit der Judenverfolgung und des Holocausts ab. Neben der Zeit von 1933-1945 wird auch das jüdische Leben in Deutschland vor der Nazi-Zeit behandelt und ein Blick auf die Zeit nach der Befreiung geworfen. Das Pädagogische Zentrum bietet außerdem Schulen die Vorstellung des Portals und Lehrerfortbildungen an.

hjh/pg (epd/pz-ffm.de)

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