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Wirtschaft

Neues Angebot im Telekom-Tarifkonflikt

Die Deutsche Telekom hat ein neues Angebot im Tarifkonflikt mit der Gewerkschaft Verdi um die Auslagerung von 50.000 Arbeitsplätzen in neue Service-Gesellschaften vorgelegt. Personalvorstand Thomas Sattelberger präzisierte am Mittwoch in Bonn eine bereits vor knapp zwei Wochen ins Gespräch gebrachte „Chancen- und Risikogemeinschaft“. Durch eine derartige Erfolgsbeteiligung könnten betroffene Mitarbeiter bei positivem Geschäftsverlauf ihre Einbußen ausgleichen. Außerdem solle es Qualifizierungsangebote und neue Karrierechancen geben. Die Telekom will zum 1. Juli 50.000 Beschäftigte von Callcentern, technischem Service und der technischen Infrastruktur der Festnetzsparte T-Com in neue Subunternehmen auslagern. Dort sollen sie neun Prozent weniger verdienen und 38 statt 34 Stunden pro Woche arbeiten müssen. Die Gewerkschaft Verdi reagierte zurückhaltend. Die Überlegungen müssten zunächst gründlich geprüft werden. Der Streik ging unterdessen unvermindert weiter. Erneut waren rund 15.000 Beschäftigte im Ausstand.