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Asien

Neuer Taifun richtet schwere Schäden an

Wieder ist über die Philippinen ein schwerer Taifun gezogen. "Mirinae" verursachte Überschwemmungen und Stromausfälle. Mehr als 100.000 Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. Mindestens elf Personen starben.

Ein Vater mit zwei Söhnen watet in Santa Cruz durch das hohe Wasser (Foto: AP)

Viele Menschen verloren durch den Sturm ihr Hab und Gut

Es ist der dritte Tropensturm, der innerhalb weniger Wochen die Philippinen heimsuchte. Taifun "Mirinae" hat im Osten und Süden des Landes am Samstag (31.10.2009) schwere Zerstörungen verursacht. Schon am Freitag war "Mirinae" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde zunächst über die Provinz Quezon hinweggefegt.

Dutzende Häuser wurden in den Küstenregionen der Provinz Quezon ins Meer gerissen. Auch in Cardona, rund 45 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila, wurden mehr als 500 Häuser an einem See beschädigt oder fortgerissen, weil die Sturmböen heftigen Wellengang verursachten. "Mirinae" brachte vielerorts Überschwemmungen. In der Provinz Laguna, südlich von Manila, wurde ein Großteil der Stadt Santa Cruz überflutet.

Mindestens elf Menschen starben

Ein Mann sitzt in den Überresten seines zerstörten Hauses auf den Philippinen (Foto: AP)

Der Taifun riss Häuser ins Meer

Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt und Straßen durch Erdrutsche verschüttet, in vielen Regionen fiel zeitweise der Strom aus. Mehr als 100.000 Menschen mussten vor dem Taifun in Sicherheit gebracht werden. Nach Behördenangaben wurden mindestens elf Menschen getötet, zahlreiche Personen werden noch vermisst.

Weil die Küstenwache den Fährverkehr stoppte, saßen 8000 Passagiere in den Häfen des Inselstaates fest. Viele Flüge mussten wegen des Sturmes gestrichen werden. Auch der Nahverkehr kam zum Erliegen.

Bewohner von Santa Cruz bringen sich mit einem Boot in Sicherheit (Foto: AP)

Ein Großteil der Stadt Santa Cruz in der Provinz Laguna wurde überschwemmt

Nach seinem verheerenden Einfall auf den Philippinen zog "Mirinae" über die Hauptinsel Luzon Richtung Westen ins Südchinesische Meer.

In den vergangenen Wochen hatten die Stürme "Ketsana" und "Parma" auf den Philippinen schwere Schäden angerichtet. Dabei kamen fast tausend Menschen ums Leben. Mehr als 160.000 Personen leben immer noch in Notunterkünften. Teile der Hauptstadt Manila stehen noch immer unter Wasser.

Autorin: Ursula Kissel (dpa, ap, rtr, afp)
Redaktion: Annamaria Sigrist

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