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Reise

Neuer Bahnhof für New York

Auf New Yorks "Ground Zero" eröffnet am 3. März der vom spanischstämmigen Stararchitekten Santiago Calatrava entworfene Verkehrsknotenpunkt. "Oculus" ist der teuerste Bahnhof der Welt.

Nach 12 Jahren Bauzeit wird der Bahnhof am Donnerstag in Betrieb genommen. Kernstück des Prestigeprojekts ist eine riesige, offene Eingangshalle. Sie hat die Form eines Vogels, der seine Flügel ausbreitet. Star-Architekt Santiago Calatrava ist bekannt für seine extravagante Formensprache, seine lichtdurchfluteten, organisch wirkenden Räume.

Mit bis zu 200.000 Pendlern täglich soll "Oculus" der drittgrößte Bahnhof New Yorks werden. Das spektakulär gestaltete Gebäude ist aber nicht nur Bahnhof, sondern auch Einkaufszentrum und Fußgängertunnel. Neben dem im Vorjahr eröffnetem Wolkenkratzer One World Trade Center und dem im Mai 2014 eingeweihten 9/11 Memorial Museum soll "Oculus" als weiteres Wahrzeichen an die Anschläge vom 11. September 2001 erinnern.

Dennoch wird die Eröffnung des Bahnhof-Neubaus an der Stelle der Angriffe des 11. September still vor sich gehen. Die für das Projekt verantwortliche Hafenbehörde von New York und New Jersey hat sich gegen eine große Zeremonie entschieden. Zu stark war "Oculus" im Vorfeld in die Kritik geraten. Zum einen, weil die Gesamtkosten für das Projekt mit vier Milliarden Dollar (3,69 Milliarden Euro) doppelt so hoch wie ursprünglich ausfielen, zum anderen weil sich die Eröffnung um zehn Jahre verzögerte.

Trotz der Kritik dürfte das Gebäude zu einem Touristenmagneten in New York werden.

at / ks (dpa, afpe)