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Wirtschaft

Neue Warnstreiks bei der Bahn trotz neuen Angebots

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer GDL droht erneut mit Warnstreiks. Man bestehe auf einem eigenen Tarifvertrag und werde diese Forderung in der kommenden Woche auch Nachdruck verleihen, so der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokführer GDL, Manfred Schell, nach einem Spitzengespräch mit Bahnchef Hartmut Mehdorn. Sollte die Bahn mit den beiden anderen Gewerkschaften Transnet und GDBA einen Tarifvertrag abschließen, werde seine Gewerkschaft sich nicht anschließen. Die Bahn kündigte neue Verhandlungen mit der GDL für den 13. Juli an, schließt aber weiterhin einen eigenen Tarifvertrag aus. In Gesprächen mit Transnet und GDBA hatte der Konzern am Morgen ein neues Angebot vorgelegt. Mehdorn bietet nun 3,4 Prozent mehr Lohn an. Der Tarifvertrag soll insgesamt 24 Monate laufen. Zudem hat das Unternehmen eine Einmalzahlung von 450 Euro vorgeschlagen. Die Gewerkschaften Transnet und GBDA akzeptierten das Angebot als Basis für weitere Verhandlungen.