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Presse

Neue Stars im DW-Bildungsprojekt

Mercy, Dan und Niki – um diese Drei dreht sich alles in der neuen Staffel von Learning by Ear (LbE). Die Radionovelas des DW-Bildungsprojekts für Afrika werden zurzeit in Nairobi produziert.

LBE-Produktion in Nairobi: Wanjiku Mwaura spielt die Hauptrolle der Merc - April 2013 - Copyright: M.Meier/DW

LBE-Produktion in Nairobi: Wanjiku Mwaura spielt die Hauptrolle der Mercy

Erstmals seit Beginn ihres vor fünf Jahren begonnenen Projekts setzt die Deutsche Welle auf eine fortlaufende Hörspielserie. Bisher hatte sich das Projekt Themenschwerpunkten mit jeweils zehn Folgen gewidmet. Seit 2008 sind so 42 LbE-Serien entstanden – auf Englisch, Französisch und Portugiesisch, auf Amharisch, Haussa und Kisuaheli.

Die englischsprachigen Folgen der neuen Staffel entstehen derzeit im „Kenian Institute for Education“ Edutainment als Radionovela, Bildung in unterhaltsamem Gewand – das ist das LbE-Konzept. „Crossroads Generation“ – so lautet der Titel für zwei Staffeln mit insgesamt 52 Folgen.

Sie begleiten junge Afrikaner aus unterschiedlichen familiären und sozialen Verhältnissen. Im Zentrum der Geschichte steht das Mädchen Mercy, das in einem Slum lebt. Mercy wird von zwei Jungen umworben: dem coolen Dan, der aus einem Nachbarland an ihre Schule gekommen ist, und Niki, dem Klassenprimus. Und dann ist da noch Trudy, die am liebsten ihre eigenen Wege geht, dabei aber auch auf Abwege gerät. Eine ungewollte Schwangerschaft, Geldnot oder Korruption – jeden Tag stehen die Schüler vor wichtigen Entscheidungen.

Human Touch im Video-Blog

„Die Form der Radionovela bietet die Chance, wichtige und sensible Themen lebensnah zu transportieren“, erläutert. LbE-Redakteurin Madelaine Meier. In das Hörspiel flossen auch inhaltliche Anregungen von Hörern ein, etwa das Thema Kinderarbeit.

Zum Projekt Learning by Ear gehört nun auch eine visuelle Komponente: In einem privaten Video-Blog gewähren zwei Protagonisten Einblicke in ihre Gefühlswelt. In der ersten Staffel lässt Dan hinter seine Fassade blicken. Gezeigt werden die kurzen Videos alle zwei Wochen im Internet. Auf Facebook sollen die Nutzer die Videos kommentieren und über die Entscheidungen der Soap-Figuren diskutieren.

Bis die neue Radionovela ausgestrahlt werden kann, wird es noch bis Ende des Jahres dauern. Den Pilot-Aufnahmen auf Englisch folgen die Produktionen auf Amharisch, Haussa, Französisch, Kisuaheli und Portugiesisch – zuletzt werden die Aufnahmen im Funkhaus in Bonn fertiggestellt.

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