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Filme

Neue "Star-Trek"-Serie auf Netflix

Trekkies können sich freuen: Mehr als 50 Jahre nach ihrem Debüt kehrt die Fernsehserie "Star Trek" zurück. Sie wird beim Streaminganbieter Netflix zu sehen sein. Mit neuem Schauplatz: dem Raumschiff Discovery.

Die neue Serie "Star Trek: Discovery", die am Montag (25.9.2017) bei Netflix startet, macht eine Reise in die Vergangenheit: Sie spielt zehn Jahre vor den Ereignissen der ursprünglichen Serie um Captain James T. Kirk, den Halbvulkanier Spock, Chefingenieur Montgomery Scott und den übrigen Mitgliedern der "Enterprise". Das Raumschiff mit ihrer 400 Mann starken Besatzung war fünf Jahre lang unterwegs, um neue Welten zu erforschen. 

Auch neuer Star Trek bricht mit Rollenklischees

Nach dem Vorbild der bisherigen TV-Serien und Kinofilmen reist auch das Raumschiff "Discovery" durch unbekannte Welten und erforscht andere Lebensformen in den unendlichen Weiten des Universums. Das Kommando an Bord hat Kapitänin Philippa Georgiou, gespielt von Michelle Yeoh ("Tiger and Dragon").

Michelle Yeoh in neuer Netflix-Serie Star Trek: Discovery (Foto: picture-alliance/J.Thijs)

Michelle Yeoh hat als Kapitänin das Kommando auf dem Raumschiff Discovery

Der Erste Offizier Michael Burnham, dargestellt von der Schauspielerin Sonequa Martin-Green ("The Walking Dead", "New Girl"), steht im Zentrum der Handlung von "Star Trek: Discovery". Burnham ist unterwegs, um einen Krieg zu beenden, der die Geschichte der Föderation prägen wird. Dabei muss der Erste Offizier feststellen, "dass man alles Fremde und Unbekannte erst dann verstehen kann, wenn man sich selbst versteht...", heißt es dazu geheimnisvoll im Trailer. 

Erste offen homosexuelle Figur 

Schauspieler Anthony Rapp bei der Premiere der Netflix-Serie Star-Trek-Discovery (Foto: picture-alliance/AP Images/C.Pizzello)

Anthony Rapp spielt Lt. Paul Stamets

Nicht nur, dass zwei Frauen das Kommando auf der Brücke haben, "Star Trek: Discovery" geht noch einen Schritt weiter - im Cast ist auch eine offen homosexuelle Figur, Lt. Paul Stamets. Gespielt wird er vom US-amerikanischen Schauspieler Anthony Rapp, der seine Homosexualität auch offen lebt.

"Es geht um Begegnung von Kulturen", sagte der 45-Jährige der Nachrichtenagentur AP. "Ich finde, das ist in der heutigen Zeit ein ziemlich wichtiges Thema. Bei Star Trek wurden immer schon philosophische und ethische Fragen angesprochen. Man hat erforscht, was es heißt, Mensch zu sein und wie man reagiert, wenn man auf andere Kulturen trifft."

Die 15 Episoden der ersten Staffel werden im Herbst und Winter ausgestrahlt. Bei allen Neuerungen wird manche Regel den Star-Trek-Fans bekannt vorkommen: Dass Klingonen Ärger machen zum Beispiel. Und: "Die Sternenflotte schießt nicht zuerst."

jhi/so (dpa/ap)

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