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Aktuell Asien

Neue Spur bei der Suche nach malaysischem Flugzeugwrack

Fast drei Wochen nach dem Verschwinden der Boeing in Südostasien haben Experten die Suche nach Trümmerteilen auf ein anderes Gebiet verlegt. Trotzdem suchen die Helfer weiter nach einer Nadel im Heuhaufen.

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Suche nach MH370: DW-Gespräch mit Dieter Herrmann aus Sydney

Bei der Aufklärung des mysteriösen Absturzes des Fluges MH370 der Fluglinie Malaysia Airlines soll es eine "neue glaubwürdige Spur" geben. Das Suchgebiet ist Experten zufolge daraufhin um rund 1100 Kilometer Richtung Nordosten verlegt worden. Die Informationen basieren auf der Analyse der Radardaten zwischen dem Südchinesischen Meer und der Straße von Malakka.

Das gab die für die Koordinierung der Suche zuständige Australische Seesicherheitsbehörde AMSA bekannt. Demnach könnte die Maschine schneller geflogen sein als ursprünglich angenommen.

Sind die neuen Berechnungen korrekt, dann hätten die Aufklärungsflugzeuge zwei Wochen lang an der falschen Stelle im Indischen Ozean gesucht. Unklar ist, warum die Analayse der Daten so viel Zeit in Anspruch genommen hat.

Bessere Bedingungen für Rettungskräfte

Das neue Suchgebiet liegt näher an Australien und umfasst rund 320.000 Quadratkilometer - etwa die Fläche Deutschlands ohne Bayern. Es sei circa 1850 Kilometer westlich von Perth, teilte AMSA mit. Das bedeutet kürzere Anflugzeiten und entsprechend mehr Suchstunden, weil die Maschinen weniger Treibstoff für den Rückflug benötigen. Zuletzt konzentrierte sich die Suche auf eine Meeresregion etwa 2500 Kilometer südwestlich von Perth. Nach einer Unterbrechung wegen schlechten Wetters am Donnerstag haben die Rettungskräfte nun wieder ihre Arbeit aufgenommen.

Flug MH370 mit 239 Menschen an Bord war am 8. März vom Radar verschwunden. Die Maschine war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking. Die Boeing stürzte nach Überzeugung der Ermittler nach stundenlangem Irrflug im Indischen Ozean ab.

nis/sti (dpa, afp, rtr)

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