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Presse

Neue Medien im internationalen Spannungsfeld

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) lädt am 12. Oktober bei der Frankfurter Buchmesse zum Thema "Internationale Beziehungen und Neue Medien“ zur Diskussion ein. Die DW ist Kooperationspartner.

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DW-Moderator Fabian Schmidt

Die gewalttätigen Reaktionen auf ein anti-islamisches Schmähvideo haben jüngst gezeigt, welches Mobilisierungspotential das Internet hat: Einerseits können scheinbar unbedeutende Akteure durch ihre Veröffentlichungen weitreichende Wirkungen entfalten und damit auch Menschenleben gefährden. Andererseits können politische und religiöse Scharfmacher unter fadenscheinigen Vorwänden neue Medien erfolgreich nutzen um Massen zu mobilisieren.

Das Internet trägt, wie zum Beispiel im arabischen Frühling, zur Öffnung autoritärer Gesellschaften bei, zur Demokratisierung und zum freien Meinungsaustausch. Aber auch die Feinde von Demokratie und Toleranz wissen das Internet zu nutzen. Dies stellt eine Herausforderung für internationale Medien wie die Deutsche Welle dar: Wie können sie mit vertrauenswürdiger und verantwortlicher Berichterstattung den zunehmend unübersichtlichen Informationsdschungel durchdringen? Welche Unterstützung können sie weltoffenen Bloggern in Ländern leisten, wo diese durch Extremisten oder autoritäre Regimes bedroht werden? Wie können sie nach Konflikten und Kriegen zum Aufbau wehrfähiger Demokratien beitragen?

Hierzu diskutieren:

Asiem El Difraoui, Fellow am Institut für Medien- und Kommunikationspolitik, Berlin
Sepideh Parsa, Mitarbeiterin beim Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik
Benn Scott, ehemaliger Berater um U.S. State Department in Washington D.C. und Fellow der Stiftung Neue Verantwortung

Moderation: Fabian Schmidt, Deutsche Welle