Neue Klage gegen zwei Ex-Trump-Mitarbeiter | Aktuell Amerika | DW | 22.02.2018
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USA

Neue Klage gegen zwei Ex-Trump-Mitarbeiter

Donald Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager Paul Manafort und sein Geschäftspartner Rick Gates müssen sich wegen Steuerbetrugs vor Gericht verantworten. Es soll um Geldwäsche in Millionenhöhe gehen.

US-Sonderermittler Robert Mueller hat gegen den früheren Wahlkampfleiter und Berater von US-Präsident Donald Trump, Paul Manafort (Artikelbild), sowie dessen Geschäftspartner Rick Gates zusätzliche Anklagen vorgelegt. Die in Washington veröffentlichte Anklageschrift umfasst 32 Punkte. Sie war erwartet worden. Manafort und Gates wird unter anderem Steuerhinterziehung vorgeworfen, außerdem Geldwäsche in Höhe von 30 Millionen US-Dollar. Eine Stellungnahme ihrerseits zu den Vorwürfen lag zunächst nicht vor.

Manafort bereits der Verschwörung angeklagt

Manafort leitete von Juni bis August 2016 Trumps Wahlkampf. Die Anklagepunkte gegen ihn haben aber nicht direkt mit der Kandidatur zu tun. Manafort wurde bereits im Oktober 2017 angeklagt, vor allem wegen krimineller Verschwörung gegen die USA, Falschaussage und Geldwäsche. Das soll mit seiner politischen Lobbytätigkeit in Osteuropa zu tun haben, unter anderem für die ukrainische Regierung. Manafort hatte sich im Oktober nicht schuldig bekannt. Sein Anwalt hatte von "lächerlichen" Vorwürfen gesprochen.

USA Rick Gates & Donald Trump (picture-alliance/AP Photo/E. Vucci)

Wahlkampfhelfer Rick Gates (li.) mit dem damaligen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump

Die Anklagen gegen die früheren Trump-Getreuen haben sich aus Muellers Ermittlungen ergeben, die der Sonderermittler wegen einer mutmaßlichen russischen Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl 2016 führt. Trump selbst wurde in der Anklage nicht erwähnt. Mueller untersucht, ob Mitglieder von Trumps damaligem Team in die Affäre verwickelt sind. Sowohl der Präsident als auch die russische Regierung haben dies zurückgewiesen.

myk/mak (dpa, rtrd)