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Wirtschaft

Neue Kartellverfahren gegen Microsoft

Die EU-Kommission hat am Montag zwei neue Missbrauchsverfahren gegen den Software-Konzern Microsoft eingeleitet. Im ersten Verfahren soll geprüft werden, ob Microsoft Informationen vor Firmen zurückgehalten hat, die ihre Produkte kompatibel zur Software von Microsoft machen wollten - so unter anderem bei der Textverarbeitung und der Tabellenkalkulation. Das zweite Verfahren geht auf eine Klage der norwegischen Softwarefirma Opera zurück, die Microsoft vorwirft, den Browser Internet Explorer in unrechtmäßiger Form mit Windows verknüpft zu haben. Opera stellt den gleichnamigen Browser Opera her und fordert eine Trennung von Windows und Internet Explorer. Erst im September vergangenen Jahres hatte das Europäische Gericht erster Instanz eine von der EU-Kommission im Jahr 2004 verhängte Geldstrafe von 497 Millionen Euro sowie Auflagen wie die Offenlegung von Software-Schnittstellen bestätigt.