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Kultur

Neue Hauptrolle für Bill Gates

In einem amerikanischen Pseudo-Dokumentarfilm ist Bill Gates ein Star - allerdings nur als Mordopfer.

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Lacht im Film nur kurz: Microsoft-Gründer Bill Gates

Das Szenario: Am 2. Dezember 1999 wird ein wichtiger Wirtschaftsboss in Los Angeles ermordet. Die Polizei verfolgt und tötet den Einzeltäter, einen Afroamerikaner. Aber einige Bürger glauben nicht an dessen Schuld und beginnen die Wahrheit über "das letzte größte Verbrechen des zwanzigsten Jahrhunderts" herauszufinden.

Diese Handlung ist die klassische Vorlage für einen Thriller. Doch hat sie einen sehr realen Bezug: Denn ermordet wird nicht irgend jemand, sondern einer der reichsten und wichtigsten Männer in unserer realen Cyberwelt: kein Geringerer als Bill Gates.

Fiktion und Wirklichkeit

"There is nothing so powerful than truth – and nothing so strange" hat der große amerikanische Denker und Politiker Daniel Webster einmal gesagt. Der Filmemacher Brian Flemming hat seinen Film auch so genannt: "Nothing so strange". Jetzt präsentiert der Regisseur von Independent-Filmen seine neue Produktion auf der wirklichen Filmbühne: Er wird auf dem diesjährigen Slamdance Festival in Sundance im US-Bundesstaat Utah gezeigt. Produziert wurde der Film von den GMD Studios zusammen mit Haxan Films, den Produzenten des ebenso skurril-realistischen Thrillers "The Blair Witch Project".

Das Slamdance Festival ist eine alternative Filmveranstaltung zum berühmten Sundance Filmfestival, das ebenfalls jährlich stattfindet. Seit 2001 gibt es auch einen deutschen Ableger von Slamdance in Köln.

Am 13. Januar feiert der Film seine Weltpremiere. Dann kann zunächst das amerikanische Kinopublikum miterleben, wie einer der einflussreichsten Männer der USA ermordet wird.

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