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Wirtschaft

Neue Gas-Pipeline kommt

Brasilien und Venezuela haben weitere Schritte zum Bau der geplanten Riesen-Gas-Pipeline durch Südamerika vereinbart. Venezuelas Präsident Hugo Chávez und sein brasilianischer Kollege Lula Inacio da Silva schlossen bei einem Treffen am Donnerstag im brasilianischen Manaus ein Abkommen für eine Machbarkeitsstudie für das Projekt. Die Gas-Pipeline soll über 8000 Kilometer von Venezuela bis in den Süden des Kontinents führen. Der Bau der Pipeline soll rund 20 Milliarden Dollar kosten (rund 14 Milliarden Euro). Die beiden Präsidenten vereinbarten außerdem eine engere Zusammenarbeit auf dem Energiesektor. So übernimmt der staatliche venezolanische Energiekonzern PDVSA einen 40-prozentigen Anteil an einer Raffinerie Abreu e Lima im Nordosten von Brasilien. Brasiliens Staatskonzern Petrobras übernimmt rund 40 Prozent des venezolanischen Ölfelds Carabobo im Orinoco-Becken, wo riesige Reserven lagern.