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Kultur

Neue Funde in antikem Grab in Griechenland

In der Grabanlage bei Amphipolis in Nordgriechenland sind weitere Schätze entdeckt worden: Archäologen sind auf zwei Frauenstatuen gestoßen, die den Eingang ins Grabinnere bewachen.

Es stammt wohl aus der Zeit Alexander des Großen (356-323 v. Chr.), das makedonische Grab bei Amphipolis in Nordgriechenland, das Archäologen derzeit in Aufregung versetzt. Wie griechische Medien berichteten, haben Archäologen in einem Vorraum der Grabanlage zwei Frauenstatuen in langen Gewändern, so genannte Karyatiden, gefunden, die mit drohendem, erhobenem Arm den Eingang bewachen. "Damals herrschten Aberglaube, großer Respekt und Furcht vor solchen Statuen. Sie waren dort, um Grabräuber abzuschrecken", sagte die Archäologin Eleni Stylianou der Nachrichtenagentur dpa.

Grab gehörte möglicherweise der Familie König Alexanders

Griechenland Archäologie Ausgrabungen in Amphipolis

Bedeutende Funde in antiker Grabanlage

Der Fund der offenbar gut erhaltenen Karyatiden unterstützt die Annahme, dass das Grab Mitgliedern der Familie Alexanders oder einem seiner Feldherren gehören könnte. Bislang ist jedoch völlig unklar, wer in dem Grab bestattet wurde. Noch sind die Archäologen nicht weit genug in das Innere der Grabanlage vorgestoßen. Der Ort Amphipolis war zu Alexanders Lebzeiten der wichtigste Marine-Stützpunkt des makedonischen Reiches. Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras bezeichnete den Grabfund schon jetzt als "sehr bedeutend".

rey/fab (dpa/AFP)

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