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Wirtschaft

Neue Enthüllungen

Der neue Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme wirft den internen Prüfern des Konzerns vor, den Aufsichtsrat nicht ausreichend über mögliche Korr uptionsfälle informiert zu haben. Dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats seien 'wichtige Informationen nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellt worden', sagte Cromme der 'Süddeutschen Zeitung' am Freitag. Das hätten die internen Untersuchungen der amerikanischen Kanzlei Debevoise & Plimpton ergeben. Darüber habe die US-Kanzlei den Aufsichtsrat vergangene Woche informiert. Zudem hat sich herausgestellt, dass der Zentralvorstand von Siemens im November vorigen Jahres einen hochrangigen Mitarbeiter, Albrecht Schäfer, mit der Aufarbeitung der Schmiergeld-Affäre beauftragt hatte, der zu diesem Zeitpunkt von der Münchner Staatsanwaltschaft als Beschuldigter geführt worden war, berichtete die Zeitung. Schäfer war führender Anti-Korruptionsbeauftragter des Konzerns und leitete zeitweise eine Sondereinheit (Task Force), mit der Siemens nach der ersten Razzia der Staatsanwaltschaft von Mitte November 2006 selbst gegen strafbare Geschäftspraktiken vorgehen wollte.
  • Datum 04.05.2007
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  • Permalink http://p.dw.com/p/ANWu
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