Neue Ebola-Fälle in Guinea | Aktuell Afrika | DW | 18.03.2016
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Aktuell Afrika

Neue Ebola-Fälle in Guinea

Im Dezember noch erklärte Guinea sich für ebolafrei. Doch jetzt hat die Regierung bestätigt, dass zwei neue Todesfälle auf das Virus zurückzuführen seien. Sierra Leone hat die Epidemie für beendet erklärt - mal wieder.

Beschriftete Kisten in einem lagerraum (Foto: picture-alliance/dpa/K. Palitza)

Die WHO macht in Guinea eine Studie über Ebola-Impfungen - hier liegen die Formulare

Die beiden Personen stammen aus derselben Familie, Proben von ihren Leichen seien positiv auf Ebola getestet worden. Dies bestätigte die Regierung Guineas nur wenige Monate, nachdem sie die Ausbreitung der tödlichen Viruserkrankung für beendet erklärt hatte.

Ibrahima Sylla, Sprecherin der Koordinierungsstelle im Kampf gegen Ebola, erklärte, die Tests seien in Koropara vorgenommen worden, einer Präfektur rund 1000 Kilometer südöstlich der Hautstadt Conakry. Möglicherweise gebe es noch drei weitere Fälle. Die Gesundheitsbehörden hätten inzwischen Maßnahmen ergriffen, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Ebolafrei – und dann doch nicht

Für Sierra Leone hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag erneut das offizielle Ende der Ebola-Epidemie bekanntgegeben. Der letzte Fall sei vor 42 Tagen festgestellt worden, erklärte ein Sprecher der WHO in der Hauptstadt Freetown. Er warnte zugleich, in Sierra Leone sei, wie auch in den Nachbarländern, erhöhte Wachsamkeit nötig, um einen neuen Ausbruch frühzeitig zu bemerken. Die WHO hatte Sierra Leone bereits im Januar für ebolafrei erklärt. Kurze Zeit später waren aber neue Fälle bekannt geworden.

In den vergangenen zwei Jahren erkrankten in Guinea, Sierra Leone und Liberia mehr als 28.600 Menschen an Ebola, insgesamt starben mehr als 11.300 an der Krankheit.

fab/jj (epd,dpa, afpe, ape)