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US-Wahlkampf

Neue E-Mail in Russland-Affäre um Trump aufgetaucht

Hat Trumps Wahlkampfteam mit Russland zusammengearbeitet? Das wird in den USA derzeit untersucht. Nun legt eine weitere E-Mail Kontakte zwischen beiden Seiten nahe. War ein Kontakt mit Putin das Ziel der Bemühungen?

Deutschland Hamburg - G20 Donald Trump und Vladimir Putin (Reuters/C. Barria)

Wladimir Putin (links) und Donald Trump bei einem Treffen während des G-20-Gipfels in Hamburg Anfang Juli

Wie der Fernsehsender CNN unter Berufung auf eigene Quellen berichtet, haben Ermittler des Kongresses die E-Mail eines engen Mitarbeiters von Trump gefunden, in der es um die Bemühungen ging, ein Treffen von Mitgliedern des Wahlkampf-Teams mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu arrangieren. Demnach wurde die E-Mail vom jetzigen stellvertretenden Stabschef, Rick Dearborn, an andere führende Mitglieder des Kampagnen-Teams geschickt.

Dearborn habe dort über "eine Person" informiert, die die Verbindung zu Putin habe herstellen wollen, berichtete CNN. Die E-Mail sei im Juni 2016 abgeschickt worden. Zu der Zeit hatte sich der Sohn von Trump, Donald Trump Junior, mit Russen getroffen, die ihm angeblich kompromittierendes Material über Trumps demokratische Rivalin Hillary Clinton angeboten haben sollen.

Trump weist Vorwürfe zurück

Neben mehreren Kongress-Ausschüssen untersucht auch der vom Justizministerium eingesetzte Sonderermittler Robert Mueller, ob Trumps Wahlkampfteam mit russischen Stellen zusammengearbeitet hat. Trump hat die Ermittlungen als "Hexenjagd" bezeichnet. Anlass der Untersuchungen ist der Verdacht, dass Russland Einfluss auf die Präsidentenwahl 2016 genommen hat. Russland hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

rk/sti (rtr, cnn)

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