1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Afrika

Neue DW-Sendungen für Afrika

Die Deutsche Welle ändert ihre Ausstrahlungszeiten für das englische, portugiesische und französische Programm. Mit neuen Sendungen am Morgen will der deutsche Auslandssender weitere Hörergruppen gewinnen.

Am Sonntag (26.10.2014) startet die Deutsche Welle neue Sendungen für ihre Hörer im englisch-, französisch- und portugiesischsprachigen Afrika und hat nun in allen drei Sprachen Morgensendungen im Programm. "Die Deutsche Welle reagiert damit auf das veränderte Mediennutzungsverhalten vieler Afrikaner, die Radio eher am Morgen hören, während der Abend mehr und mehr dem Fernseher gehört", erklärt Programmdirektorin Gerda Meuer.

"Zum ersten Mal hat die DW in ihrer Gesamtstrategie den Kontinent Afrika so deutlich nach vorn gestellt", ergänzt Claus Stäcker, Leiter der Afrika-Programme der DW. "Die Neuausrichtung der Afrika-Programme gibt uns die Chance, auf Bewährtem aufzubauen und zugleich die Regionalkompetenz unserer Redaktionen stärker als bisher in die TV- und Onlineangebote der DW zu tragen." Auf zwei Medientreffen in den nigerianischen Städten Abuja und Kaduna habe er sich von der hohen Wertschätzung der DW überzeugen können, so Claus Stäcker.

Deutsche Welle DW Französische Redaktion im Studio Foto: DW/Per Henriksen

Fréjus Quenum (li.), Carole Assignon (Mi.) und Kossivi Tiassou (re.) von DW-Französisch

Französisch für Afrika: Neue Morgensendung

Das französische Programm der DW strahlt ab Sonntag eine neue 30-minütige Sendung um 7 Uhr morgens (UTC) aus. Eine einstündige Abendsendung um 17 Uhr ergänzt das Programm, das die Hörer über Afrika, das internationale Geschehen und wichtige deutsche Themen auf dem Laufenden hält.

Abel Fotso, Generaldirektor des Partnersenders der DW Sweet FM aus Kamerun freut sich über die neue Morgensendung: "Wir wollen, dass unsere Hörer gut darüber informiert sind, was in der Welt geschieht. Gerade am Morgen: zu Hause beim Frühstück, im Auto, auf dem Weg zur Arbeit - überall hört man Radio! Auf Sweet FM fehlte uns morgens noch eine Sendung mit internationalen Nachrichten. Die haben wir jetzt mit der DW."

Das Programm auf Französisch für Afrika bietet aktuelle und hintergründige Informationen. Neben bewährten Magazinformaten, etwa zu Menschenrechten, Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft und Entwicklung, gibt es neue, hintergründig aufbereitete Rubriken mit Analysen, Reportagen und Interviews zu aktuellen Themen. Einige Magazine werden kompakter und stärker auf jüngere Hörer ausgerichtet. Das Edutainment-Angebot #link:http://www.dw.de/actualit%C3%A9s/learning-by-ear/s-11910:Learning by Ear# mit seinen beliebten Radio-Novelas wird weiterhin gesendet.

Bei der Verbreitung ihres Programms auf Französisch setzt die DW stärker auf UKW-Partnersender, mobile Anwendungen und das #link:www.dw.de/francais:Internet.# Derzeit übernehmen mehr als 180 Partner in Afrika das Programm.

Handynutzer in Nairobi Foto: AFP/Tony Karumba

Auf dem Vormarsch: mobile Anwendungen für Smartphones

Im Fokus: mobile Endgeräte

Smartphones sind eine weitere Möglichkeit, die Zielgruppe besser zu erreichen: So soll etwa die französische Radiosendung künftig auch über die #link:m.dw.de/francais:Mobilseite# zu hören sein. Internet- und Social-Media-Trends finden stärkeren Eingang ins Programm. Bereits jetzt hat das Facebook-Angebot der DW auf Französisch fast 80.000 Fans und kommt auf eine hohe Zahl an Interaktionen mit Fans und Usern.

"Die Deutsche Welle wird in Afrika besonders dafür geschätzt, dass sie aktuelle Entwicklungen aus deutscher und europäischer Perspektive erklärt, analysiert und einordnet", erklärt Programmdirektorin Gerda Meuer.

Reformen bei DW-Portugiesisch für Afrika

Madalena Sampaio (li.), Guilherme Correia da Silva (Mi.) und Glória Sousa aus der DW-Redaktion Portugiesisch für Afrika Foto: DW/Per Henriksen

Madalena Sampaio (li.), Guilherme Correia da Silva (Mi.) und Glória Sousa aus der DW-Redaktion Portugiesisch für Afrika

Das portugiesische Hörfunkprogramm der DW für das lusophone Afrika wird werktäglich zweimal in jeweils 20-minütigen Sendungen über internationale Ereignisse, bedeutende Entwicklungen in Afrika und wichtige deutsche Themen informieren. Im Fokus stehen zentrale Werte deutscher Außen- und Entwicklungspolitik - Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte.

Das reformierte Programm konzentriert sich auf die aktuelle Berichterstattung für die fünf Länder Angola, Mosambik, Guinea-Bissau, Kapverden und São Tomé e Príncipe. Das Hintergrundmagazin Contraste wird zukünftig an Feiertagen innerhalb der 20-Minuten-Sendung zu hören und das beliebte Bildungsangebot Learning by Ear weiterhin im Internet sowie über Partnersender verfügbar sein.

Auch hier setzt die DW verstärkt auf UKW-Partnersender, mobile Anwendungen und die #link:www.dw.de/portugues:Internetseite# . Letícia do Carmo, Programmdirektorin bei Rádio Encontro, dem Marktführer in der bevölkerunsgreichen Provinz Nampula: "Ich bin sehr froh, dass wir weiter mit den DW-Sendungen um 7:30 und 21:30 Uhr Lokalzeit rechnen können. Denn dann schalten uns viele Menschen ein, um sich über die DW zu informieren. Sie hören anschließend unsere weiteren Programme und diesen Einschaltimpuls wollen wir nicht verlieren!"

Werbung für die neuen Programme von DW-Portugiesisch

Werbung für die neuen Programme von DW-Portugiesisch

Derzeit übernehmen mehr als 25 Partner in Afrika das Programm. Da die Ausstrahlung über Kurzwelle seit Jahren deutlich an Popularität verliert, stellt die DW diesen Übertragungsweg für das portugiesische Programm ein. Bereits jetzt kann man die DW-Radiosendungen auf der #link:www.dw.de/movel:Mobilversion# der Webseite hören.

Auch das Online-Angebot von Portugiesisch für Afrika stellt sich auf die veränderten Nutzungsgewohnheiten ein. Mit einer meinungsstarken Webseite setzt die DW hier verstärkt auf den Dialog mit den Nutzern. Darüber hinaus werden die Social-Media-Angebote gestärkt: Bereits jetzt hat das Facebook-Angebot DW Português para África mehr als 40.000 Fans.

Englisches Radio für Afrika wechselt in den Morgen

Auch das englische Hörfunkangebot der Deutschen Welle für Afrika wechselt zum Sonntag (26.10.2014) vom Abend in den Morgen. Der deutsche Auslandssender wird dann von Montag bis Freitag um 4 Uhr, 5 Uhr und 7 Uhr UTC jeweils eine Stunde lang über die aktuellsten Entwicklungen in Afrika und der Welt informieren. Am Wochenende bieten die populären Magazine "Inside Europe" und "WorldLink" mit lebendigen Reportagen und tiefgehenden Interviews weiterhin einen ausführlichen Blick auf das Geschehen in Deutschland, Europa und der Welt. Die englische Morgensendung "eröffnet der DW die Chance, seine Afrika-Angebote im Radio und im künftigen DW-Flaggschiff-Kanal auf Englisch crossmedial miteinander zu verzahnen", sagte Programmdirektorin Gerda Meuer.

Africa Link-Redakteure Chrispin Mwakideu (li.), Asumpta Lattus (Mi.) und Isaac Mugabi Foto: DW/Jessie Wingard

Africa Link-Redakteure Chrispin Mwakideu (li.), Asumpta Lattus (Mi.)und Isaac Mugabi

Mit den Sendungen am Morgen kann das Radiomagazin "AfricaLink" auf Ereignisse in Ost- und Westafrika eingehen, deren Zeitzonen vier Stunden auseinander liegen. Neben Weltnachrichten und dem 25-minütigen aktuellen Magazin "AfricaLink" wird es sechs Special-Interest- und Hintergrundmagazine zu Themen aus Deutschland, Europa, Umwelt, Wissenschaft und Entwicklung geben.

Über 100 UKW-Partner im anglophonen Afrika strahlen das englische Afrika-Angebot inzwischen aus. Im Krisenland Südsudan gehört es zu den beliebtesten ausländischen Radioangeboten. Im #link: www.dw.de/africa:Internet bietet die Deutsche Welle# Nachrichten und Analysen aus und über Afrika an. Die Online-Angebote auf Englisch für Afrika sollen in Zukunft ausgebaut werden – mit einem besonderen Fokus auf mobile Angebote.

Mit ihrem großen Korrespondentennetz, das sich über den afrikanischen Kontinent und in weite Teile der Welt erstreckt, gewährt die DW radiophone und mobile Informationen aus erster Hand.

WWW-Links