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Politik

Neue Details zu geplanten Terroranschlägen

Wegen der vereitelten Anschlagsserie auf bis zu zehn Flugzeuge hat die britische Polizei 24 Verdächtige in Gewahrsam. Es soll sich um in Großbritannien geborene Muslime mit Verbindungen zu El Kaida handeln.

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Während einer Hausdurchsuchung im Norden Londons

Nach der Festnahme von 24 Verdächtigen im Zusammenhang mit den vereitelten Anschlägen auf Passagierflugzeuge hat die britische Regierung die Konten von 19 Festgenommenen sperren lassen. Dies teilte die Bank von England am Freitagmorgen mit und veröffentlichte zugleich die 19 Namen. Alle Finanzinstitute seien verpflichtet, Guthaben der genannten Personen zu melden und zu blockieren. Die Anweisung stütze sich auf eine UN-Resolution vom 28. September 2001, mit der die Finanzierung des Terrorismus bekämpft werden soll. Bei den meisten der aufgeführten Verdächtigen handelte es sich um Einwohner Londons, viele Namen klangen muslimisch.

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Diese Sachen sind als Bordgepäck nicht mehr erlaubt

Die mutmaßlichen Terroristen von London wollten flüssigen Sprengstoff offenbar in Getränkeflaschen an Bord der Flugzeuge schmuggeln. Aus Sicherheitskreisen in den USA verlautete am Donnerstag, zumindest ein Teil der Chemikalien habe in Flaschen für Sportgetränke eingeschleust werden sollen. An Bord der Maschinen sollten die Bomben dann zusammengesetzt und mit Hilfe von Geräten wie Einweg-Kameras oder Musikgeräten gezündet werden. Für jedes Flugzeug, das als Anschlagsziel ausgewählt werden sollte, seien Teams von zwei bis drei Attentätern vorgesehen gewesen, hieß es weiter.

Bush: Krieg mit Islamfaschisten

Bei weiteren Razzien in Großbritannien sei mindestens eine Tonbandaufnahme gefunden worden, auf der einer der mutmaßlichen Attentäter von einem möglichen Märtyrertod spricht. Die Ermittler fahndeten nach weiteren Verdächtigen und befürchteten, die Täter könnten einen "Plan B" haben, berichtete der Sender weiter. US-Präsident George W. Bush und andere Politiker bekräftigten ihre Entschlossenheit, den Terrorismus zu bekämpfen. Bush dankte dem britischen Premierminister Tony Blair und den britischen Behörden für eine hervorragende Zusammenarbeit. Dies sei eine "starke Erinnerung daran, dass wir eine Nation sind, die sich im Krieg mit den Islamfaschisten befindet". (kas)

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