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Wirtschaft

Neue Chance für Wadan-Werften

Die Gläubiger der insolventen Wadan-Werften haben einem Verkauf von Deutschlands drittgrößtem Schiffbauer an den russischen Investor Igor Jussufow zugestimmt. Der Investor wolle beide Standorte in Wismar und Rostock-Warnemünde für 40 Millionen Euro übernehmen, sagte Insolvenzverwalter Marc Odebrecht am Montagabend nach einer Sitzung des Gläubigerausschusses in Schwerin. Allerdings soll nur rund die Hälfte der zuletzt 2500 Mitarbeiter ihren Job behalten. Der frühere russische Energieminister Jussufow, der auch Mitglied im Aufsichtsrat des Energieriesen Gazprom ist, will die schwer angeschlagenen Werften nun auf den Spezial-Schiffbau wie eisbrechende Tanker sowie Offshore-Technik etwa für Ölplattformen ausrichten.