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Wirtschaft

Neue Bankenfusion

Die italie nische Bank Unicredit übernimmt für knapp 22 Milliarden Euro den heimischen Rivalen Capitalia und steigt damit zum zweitgrößten Kreditinstitut Europas auf. Die Führung beider Firmen stimmte dem Vorhaben am Sonntagabend zu. Das neue Schwergewicht hat weltweit 9200 Filialen, 170.000 Mitarbeiter und 40 Millionen Kunden. UniCredit erwartet von der Übernahme kräftigen Gewinnanstieg: In den nächsten Jahren soll der Überschuss auf zehn Milliarden Euro erhöht werden. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 100 Mill iarden Euro liegt es in Europa nur noch hinter der britischen HSBC , aber vor der Schweizer UBS. Zur Unicredit gehört auch die Münchener HVB. Die deutschen Banken geraten durch die Fusion weiter ins Hintertreffen. Der Sektor befindet sich in Europa in einem tiefgreifenden Umbruch. UniCredit selbst hatte 2005 mit dem Kauf der HVB das Startsignal für die Konsolidierung gegeben. Seither gab es unter anderem in Italien mehrere Großfusionen. In den Niederlanden liefern sich derzeit zudem die britische Barclaysun d ein Konsortium um die Royal Bank of Scotland einen Bieterkampf um ABN Amro.

  • Datum 21.05.2007
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  • Permalink http://p.dw.com/p/Ai5L
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