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Filme

Neue Attraktion in London: Harry-Potter-Fans dürfen in den "Verbotenen Wald"

Den Hogwarts-Zauberschülern war sein Besuch streng untersagt. Bei den Warner Brothers Studio Tours in London dürfen Harry-Potter-Fans ihn nun erkunden - den "Verbotenen Wald". Mitsamt seinen mystischen Kreaturen.

Dafür, dass der Besuch strikt verboten war, fanden sich Harry Potter und seine Freunde erstaunlich oft im "Verbotenen Wald" wieder, der direkt neben der Zauberschule Hogwarts lag. Seine gruselige Atmosphäre war anziehend und abstoßend zugleich. Davon können sich Harry-Potter-Fans nun auch höchstpersönlich überzeugen. In den Harry-Potter-Studios im britischen Leavesden bei London gibt es neben den bekannten Kulissen des "Hogwarts Express", der "Großen Halle" oder der "Winkelgasse" nun eine neue Dauerausstellung zu dem unheimlichen Wald.

Darsteller vor Ort

Zur Einweihung kamen auch ein paar der ehemaligen Darsteller: "Beim Lesen hatte ich immer Angst um Harry, wenn er in den Verbotenen Wald gegangen ist", sagt Evanna Lynch gegenüber dpa. Die mittlerweile 25-jährige Schauspielerin mimte in der Harry-Potter-Reihe die verträumte Halbblut-Hexe Luna Lovegood. "Der Wald ist ein Symbol für Harrys Mut und sein Schul-Haus Gryffindor", sagt Lynch. Jason Isaacs, der den Vater von Harrys Widersacher Draco Malfoy spielte, ging es beim Lesen anders: "Es ist verboten, geht da unbedingt rein", habe er immer gedacht. "Im Leben gibt es nichts Wichtigeres, als die Regeln zu brechen. Dafür steht dieser Wald", sagt der Schauspieler.

"Es sollte ein unheimlicher, gefährlicher Ort sein", erzählt Nick Dudman. Der preisgekrönte Maskenbildner kreierte mit seinem Team die magischen Geschöpfe für alle Harry-Potter-Filme. "Es sollte kalt sein und gruselig, als könnte jederzeit etwas Schlimmes passieren", erklärt er weiter. "Für die jüngeren Fans, die noch voll in der Fantasie leben, wird es sich anfühlen, wie durch den echten Wald zu gehen", ist Dudman überzeugt. 19 mächtige Bäume dominieren die Wald-Kulisse, jeder einzelne ist über dreieinhalb Meter dick. Zwischen den Bäumen versteckt sich auch Aragog, der Begründer der Riesenspinnen-Kolonie. Ein weiterer Waldbewohner ist der stolze Hippogreif Seidenschnabel, ein Mischwesen aus Pferd und Raubvogel. Wie detailreich die Arbeit an dem Modell war, zeigt etwa Seidenschnabels Gefieder. Feder für Feder wurde hier von Hand aufgeklebt. Und auch die stattliche Figur des Halbriesen Hagrid, Wildhüter der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei, können die Besucher am Waldesrand entdecken.

jhi/sd (dpa/ap)

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