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Wirtschaft

Neue Anhaltspunkte für Siemens-Korruption in Argentinien

Im Schmiergeldskandal bei Siemens soll es nach einem Pressebericht neue Anhaltspunkte für Bestechungsgelder in Millionenhöhe für die frühere argentinische Regierung unter Carlos Menem geben. Siemens habe laut Zeugenaussagen bis zu 100 Millionen Dollar an Schmiergeld aufwenden wollen und zum Teil schon ausgegeben, berichtete das Online-Portal der "Süddeutschen Zeitung" unter Berufung auf interne Ermittlungen bei dem Unternehmen. Bewiesen seien diese Zahlungen aber noch nicht. Siemens hatte 1998 von Argentinien den Auftrag erhalten, ein elektronisches System für Grenzkontrollen, digitale Personalausweise, Datensammlungen und Wählerlisten aufzubauen und zu betreiben. Der Auftragswert soll sich auf eine Milliarde US-Dollar belaufen haben. Nach der Abwahl Menems 1999 wurde das Projekt von der Nachfolgeregierung zunächst gestoppt, neu vereinbart und dann endgültig gekündigt.