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Filme

...neu auf DVD: "Die Strände von Agnès" von Agnès Varda

Eine Reise durch das französische Kino – Die Regisseurin Agnès Varda blickt in "Die Strände von Agnès" zurück.

Die Nouvelle Vague war fast ausschließlich eine Männerdomäne. Die französische Filmrevolution wurde von Truffaut und Godard, Rivette und Chabrol geprägt. Agnès Varda war damals die einzige bekannte Frau auf dem Regiestuhl. In ihrem Film "Die Strände von Agnès" blickt sie zurück auf ihr Leben.

Es ist ein bewegender Film geworden über 40 Jahre französisches Kino. Dabei greift Varda überraschenderweise kaum auf altes Material und nur wenige Filmausschnitte zurück. Vielmehr erleben wir die Regisseurin an ihren Lieblingsplätzen – den Stränden Frankreichs. Dort hat es sie immer wieder hingezogen, dort hat sie ihre Filme konzipiert und auch gedreht. Und eigentlich kann man sie auch nur bedingt zur Nouvelle Vague zählen, begann ihre Karriere doch schon einige Jahre zuvor. 1955 inszenierte sie ihr Debüt "La Pointe Courte" mit dem blutjungen Philippe Noiret. Später dann lernte sie die Liebe ihres Lebens kennen, den französischen Filmregisseur Jacques Demy, auch ein Außenseiter am Rande der Nouvelle Vague. Die beiden waren das Traumpaar des anspruchsvollen französischen Kinos. Auch davon handelt dieser schöne Filme.

Agnès Varda: Die Strände von Agnes, Frankreich 2008, 108 Minuten, DVD-Anbieter: GoodMovies.

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