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Wirtschaft

Netzagentur regelt Zugang zum Glasfaser-Netz

Konkurrenten der Telekom dürfen künftig eigene Anschlussgeräte für das superschnelle Internet in bestehende Verteilerkästen der Telekom einbauen. Die Bundesnetzagentur in Bonn verspricht sich von der am Montag verkündeten Entscheidung mehr Wettbewerb beim Breitbandausbau und damit eine bessere Versorgung der Nutzer. Die Konkurrenten können künftig auch eigene Glasfaserleitungen in Kabelkanäle der Telekom verlegen oder - wenn der Platz nicht mehr ausreicht - noch ungenutzte Glasfasern des Ex-Monopolisten verwenden. Die Regulierungsbehörde entschied auf Antrag des Telekom-Konkurrenten Vodafone, nachdem seit Sommer 2008 laufende Verhandlungen zwischen den Unternehmen nicht zu einer Einigung geführt hatten. Behördenpräsident Matthias Kurth erklärte, die Regelungen über den Zugang von Konkurrenten zur Anschlussinfrastruktur der Telekom hätten Pilotcharakter für weitere noch laufende Regulierungsverfahren.