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Syrien-Konflikt

Netanjahu warnt vor Einfluss des Iran im Nahen Osten

Israels Ministerpräsident Netanjahu und der russische Präsident Putin haben bei einem Treffen in Sotchi über den Syrien-Konflikt beraten. Dort bezeichnete Netanjahu den Iran als "Gefahr" für Israel und den Nahen Osten.

Russland Netanjahu trifft Putin (Imago/Itar-Tass)

Der israelische Ministerpräsident Netanjahu und der Kremlchef Wladimir Putin

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat vor einem wachsenden Einfluss des Irans im Nahen Osten gewarnt. Bei einem Treffen mit Präsident Wladimir Putin in Sotschi sagte Netanjahu, Teheran versuche "das Vakuum zu füllen", das durch die Niederlage des sogenannten "Islamischen Staats" (IS) entstanden sei. "Dort, wo der IS besiegt ist und verschwindet, rückt der Iran nach", schloss sich der russische Präsident der Kritik an Teheran an.

Die beiden Politiker hatten sich getroffen, um über die Lage in dem Bürgerkriegsland Syrien zu sprechen. "Der Iran unternimmt große Anstregungen, um seinen Einfluss in Syrien auszuweiten. Das ist eine Gefahr für Israel, den Nahen Osten und für den Weltfrieden", sagte Netanjahu. Außerdem habe Teheran seinen Einfluss und seine Kontrolle im Irak, im geschwächten Jemen und Libanon ausgeweitet.

Russland unterstützt die Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Israel hält sich weitgehend aus dem Konflikt im Nachbarland heraus, seine Luftwaffe soll jedoch Medienberichten zufolge mehrmals Waffentransporte an die verfeindete libanesische Hisbollah-Miliz angegriffen haben, die wiederum an der Seite der Assad-Truppen kämpft.

Netanjahu und Putin hatten sich zuletzt alle paar Monate getroffen, unter anderem, um ihre Positionen zum Konflikt in Syrien abzustimmen.

sas/qu (dpa, afp)

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