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Aktuell Nahost

Netanjahu: Rede vor US-Kongress keine Respektlosigkeit gegenüber Obama

Israels Regierungschef warnt auch und gerade bei seinem Besuch in Washington vor einer Einigung mit dem Iran im Atomstreit. Seine Rede vor dem US-Kongress sei aber kein Angriff auf Präsident Obama, versichert Netanjahu.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will seine Rede vor dem US-Kongress nicht als Affront gegenüber dem US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama verstanden wissen. Dies sagte er vor der pro-isralischen Lobby-Organisation Aipac in Washington. Vielmehr sei er dankbar für alles, was Obama für Israel getan habe. "Israel und die Vereinigten Staaten sind mehr als Freunde, sie sind eine Familie" bekräftigte er.

Kein Treffen mit Obama

Israels Ministerpräsident wurde von der Republikanischen Partei eingeladen, vor dem US-Kongress zu sprechen. Dass die Rede nicht mit Obama abgesprochen wurde, stieß bei der US-Regierung auf Kritik. Obama will sich nicht mit Netanjahu treffen, während dieser in Washington zu Besuch ist. Seine Entscheidung begründete er mit den bevorstehenden Parlamentswahlen in Israel und dem laufenden Wahlkampf.

USA: Niemals Atomwaffen für Iran

USA Washington AIPAC Konferenz Samantha Power Botschafterin

UN-Botschafterin Samantha Power stellt sich im Atomstreit hinter Israel.

Die UN-Botschafterin Samantha Power betonte derweil die enge Partnerschaft der US-Regierung mit Israel. In ihrer Rede vor der Lobby-Organisation Aipac sagte sie: „Die Vereinigten Staaten werden es niemals zulassen, dass der Iran Atomwaffen erhält. Punkt.“ Dies gelte für den Fall, dass die Atomverhandlungen mit einem Erfolg enden, aber auch für den Fall des Scheiterns.

In seiner Rede vor dem US-Kongress wird Netanjahu voraussichtlich vor Verhandlungen mit Iran über dessen Atomprogramm warnen. Eine potentielle Einigung mit dem Iran könne "Israels Überleben gefährden", sagte er bei dem Aipac-Treffen.

nin/sti (afp, ape, dpa, rtr)

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