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Lebensmittelindustrie

Nestlé schwächelt auf hohem Niveau

Der Schweizer Lebensmittelriese Nestlé wächst noch, aber er wächst langsamer. Nach einem schwachen Geschäftsjahr kündigt der Konzern weitere Einsparungen an.

Schon im Oktober hatte Nestlé seine Umsatzprognose gesenkt. Jetzt gab der Nahrungsmittelmulti im schweizerischen Vevey bekannt, der Umsatz sei 2016 nur um 0,8 Prozent gestiegen auf umgerechnet 84 Milliarden Euro. Nestlé führt seine Bilanz in Schweizer Franken, und allein der starke Franken habe 1,6 Prozentpunkte Wachstum gekostet.

Allerdings fällt es dem Lebensmittelriesen weiter schwer, höhere Preise für seine Produkte durchzusetzen. Nestlé verdiente unter dem Strich 2016 immerhin noch 8,5 Millarden Euro. Das waren aber rund sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Durch Einsparungen will der neue Nestlé-Chef Ulf Mark Schneider die Profitabilität steigern. Schneider leitet das Unternehmen seit Januar.

Vor allem auf dem chinesischen Markt musste Nestlé Einbußen verbuchen. Sein Lebensmittelgeschäft dort ging um zweistellige Prozentpunkte zurück. Auch in Europa und den USA beklagte Nestlé schwächelnden Konsum. Der schon im letzten Jahr angelaufene Konzernumbau kostete Nestlé nach eigenen Angaben umgerechnet 280 Millionen Euro.

ar/zdh (dpa, ap, afp)

        

 

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