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Nepal: Überleben in Trümmern

Es war das schwerste Erdbeben in der Region seit 80 Jahren. Der 25. April 2015 stürzte Nepal ins Chaos, bis zu zehntausend Menschen verloren ihr Leben, hunderttausende wurden obdachlos. Für viele Menschen geht es jetzt um das blanke Überleben. Selbst in der Hauptstadt Kathmandu mangelt es an allem: Wasser, Essen, Strom.

Video ansehen 12:07

Taxifahrer Gano Tamang hat Zuflucht auf einem der großen Plätze in Katmandu gefunden - mit seiner zwölfköpfigen Familie haust er in einem behelfsmäßigen Zelt aus Holzlatten und Planen. Von Hilfsorganisationen werden sie mit Nahrung versorgt. Doch es gibt zu wenig Trinkwasser - und das wenige, was ausgeteilt wird, ist oft nicht sauber. Zwei Frauen der Familie sind bereits an Durchfall erkrankt. Gano ist froh, dass zumindest seine 102-jährige Mutter in einem Kloster Unterschlupf gefunden hat, wo sie von Mönchen versorgt wird. Denn die Regierung, sagt er, sei völlig überfordert die Obdachlosen zu versorgen.

Überleben in Trümmern: Nepal nach dem Erdbeben.
Eine Reportage von Manuel Özcerkes.