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Fußball

Nationalteam fiebert EM-Anpfiff entgegen

Ab diesem Freitag rollt bei der EM der Ball. Torwart Neuer und seine Kollegen können den eigenen Anpfiff kaum erwarten. Podolski trainiert in Evian erstmals mit, Nachrücker Tah trifft aus dem USA-Urlaub ein.

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Manuel Neuer: Die K-Frage spielt keine Rolle

Die deutschen Nationalspieler fiebern dem Startschuss der Fußball-Europameisterschaft entgegen. "Wir können es kaum erwarten, auf dem Platz zu stehen", sagte Weltmeister Manuel Neuer drei Tage vor dem ersten Gruppenspiel am Sonntag in Lille gegen die Ukraine. "Die Vorbereitungszeit brauchen wir natürlich, aber das Schöne sind die Spiele", begründete Neuer am Donnerstag in Evian. Das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Frankreich und Rumänien an diesem Freitagabend werde die Mannschaft gemeinsam im Quartier anschauen.

Seit Donnerstagmittag ist der deutsche EM-Kader komplett. Der Leverkusener Jonathan Tah, der von Bundestrainer Joachim Löw für den verletzten Antonio Rüdiger (Kreuzbandriss) nachnominiert worden war, traf aus dem Urlaub in den USA im Teamhotel am Genfer See ein. Der 20 Jahre alte Abwehrspieler soll nun schnellstmöglich "voll integriert" werden, berichtete Teammanager Oliver Bierhoff. Tah übernimmt sowohl das Hotelzimmer als auch die Trikotnummer 16 von Rüdiger.

Papa Podolski im Training

Bereits am Vormittag hatte Lukas Podolski erstmals am Training des EM-Kaders teilgenommen. Der Routinier war wegen der Geburt seiner Tochter verspätet nach Frankreich angereist. Bei der Übungseinheit fehlte Torwart Marc-André ter Stegen wegen einer Wirbelblockade.

Lukas Podolski im DFB-Training in Evian (Foto: picture-alliance/dpa/M.Guengoer)

Nicht nur gut für die Stimmung im DFB-Team: Lukas Podolski trainiert in Evian mit

Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Rüdiger und dem noch nicht wieder ganz genesenen Mats Hummels, erwartet Neuer keine Abwehrprobleme im Spiel gegen die Ukraine. "Wir werden eine gute Abwehr haben", versicherte der Torwart. Als Kandidaten für die Innenverteidiger-Position neben Jerome Boateng hatte Bundestrainer Joachim Löw die Weltmeister Shkodran Mustafi und Benedikt Höwedes benannt. Die Möglichkeiten werden im Geheimtraining getestet.

Schweini-Vertretung noch unklar

Die Diskussion, wer die deutsche Mannschaft im EM-Auftaktspiel als Kapitän aufs Feld führt, betrachtet Neuer gelassen. Das spiele keine große Rolle. Er übernehme als Torhüter ohnehin Verantwortung, betonte der Schlussmann des FC Bayern München, der neben Mittelfeldspieler Sami Khedira als Kandidat gilt. Der etatmäßige Kapitän Bastian Schweinsteiger kommt nach seiner langen Pause wegen einer Knieverletzung für einen Startelf-Einsatz noch nicht infrage.

ck/jhr (sid)

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