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Sport

Nadal folgt Djokovic ins French-Open-Finale

Das French-Open-Traumfinale zwischen Titelverteidiger Rafael Nadal und Novak Djokovic ist perfekt. Rekordsieger Nadal lässt Andy Murray keine Chance. Djokovic muss sich gegen Ernests Gulbis nur ein wenig mehr mühen.

Mit dem heiß erwarteten Tennis-Gipfel zwischen Rafael Nadal und Novak Djokovic haben die French Open am Sonntag (08.06.2014, 15 Uhr MESZ) ihr Traumfinale. Rekordsieger Nadal gewann in der spannungslosen Vorschlussrunde mit 6:3, 6:2 und 6:1 gegen den schottischen Wimbledonsieger Andy Murray, der von Boris Becker mitbetreute Weltranglisten-Zweite Djokovic siegte mit 6:3, 6:3, 3:6 und 6:3 gegen den Letten Ernests Gulbis.

Während Nadal schon zum neunten Mal in Paris triumphieren will, ist es für Djokovic der zweite Anlauf nach 2012, mit den French Open den Grand-Slam-Titel zu holen, der ihm noch fehlt. "Er ist ein unglaublicher Gegner, das wird eine große Herausforderung", sagte Nadal. "Er hat mich zuletzt ein paar Mal geschlagen und wird Selbstvertrauen nach dem Finalsieg in Rom haben, aber ich verbessere mein Niveau hier jeden Tag. Ich glaube, ich habe heute mein bestes Tennis in Roland Garros in diesem Jahr gespielt."

Unspektakuläre Halbfinals

Novak Djokovic ballt die Faust nach erfolgreichen Punkt gegen Ernests Gulbis (Foto: EPA/YOAN VALAT)

Punktgewinn: Novak Djokovic ballt die Faust

Die Partie von Nadal bot wie der Arbeitssieg von Djokovic nur selten Höhepunkte und sogar noch weniger Spannung. Der Spanier profitierte wie sein serbischer Herausforderer von vielen Fehlern des Gegners. Olympiasieger Murray enttäuschte in seinem zweiten Pariser Semifinale und kassierte in jedem Satz frühzeitig ein Break. Nadal musste bei strahlender Sonne, aber einigem Wind nicht allzu oft sein ganzes Können abrufen. Für den 15. Erfolg im 20. Vergleich mit Murray benötigte Nadal nur 1:35 Stunden. "Es ist ein Traum. Im zehnten Jahr hier im neunten Finale zu sein, werde ich in meinem Leben nicht vergessen", sagte Nadal. Er hat nur eines von nunmehr 66 Matches in Paris verloren.

Durch den Erfolg von Djokovic ist Becker nun indirekt auch erstmals bei einem French-Open-Finale dabei. Sein Schützling war schon viermal bei den Australian Open erfolgreich sowie 2011 in Wimbledon und bei den US Open - im Stade Roland Garros noch nie. Der 27-Jährige wirkte nach dem Arbeitssieg über Gulbis nicht ganz zufrieden. "Die ersten beiden Sätze liefen sehr gut für mich, danach hat er weniger Fehler gemacht. Es war schwierig, die Konzentration hochzuhalten, weil die Bedingungen für ihn und mich schwierig waren. Ich bin zufrieden, dass ich mich für das Finale qualifiziert habe", sagte Djokovic.

Sollte sich Nadal wie vor zwei Jahren im Endspiel durchsetzen, würde er als erster Spieler zum fünften Mal in Serie in Paris gewinnen. Und es geht um noch mehr: Der Sieger ist nach dem Turnier die Nummer eins der Weltrangliste.

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