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Machtwechsel in den USA

Nachhilfe für Präsidenten-Lehrling Trump

Was muss ein US-Präsident alles leisten? Donald Trump war bei seiner Premiere im Weißen Haus davon offensichtlich überrascht. Gibt ihm Amtsinhaber Barack Obama noch etwas Orientierungshilfe?

USA | Washington Treffen Obama und Amtsnachfolger Trump (Getty Images/W. McNamee)

Trump (l.) bei seinem ersten Treffen mit Obama im Weißen Haus

Amtsinhaber Barack Obama wird seinen Nachfolger Donald Trump laut einem Bericht des "Wall Street Journal" wohl umfangreicher beraten als zunächst geplant. Das Blatt schreibt unter Berufung auf ungenannte Quellen im Weißen Haus, Obama habe beim bisher ersten Treffen mit Trump am vergangenen Donnerstag erkannt, dass der Republikaner mehr Orientierung brauche als gedacht und traditionell üblich. Demnach schien der künftige US-Präsident überrascht von der Breite des Aufgabenspektrums.

Gleiches habe für sein Team gegolten. So seien sie sich nicht bewusst gewesen, dass der gesamte Stab des Präsidenten im West Wing mit dem Ende der Amtszeit Obamas ausgetaucht werden müsse. Wie das Blatt weiter schreibt, habe sich der Geschäftsmann Trump vor einem Wahlsieg mit der Organisation der Machtübergabe nicht abgeben wollen.

Von Priebus nur Floskeln 

Trumps Team wollte zu diesem Bericht keine Stellungnahme abgeben. Der künftige Stabschef im Weißen Haus, Republikaner-Chef Reince Priebus, äußerte sich ausweichend und pathetisch. "Was er sehe, sei ein gewählter Präsident, der vorbereitet werde", sagte Priebus. Und er sehe einen Stab in New York, der "sehr beschäftigt" sei und das beste tue, für das Wohl des amerikanischen Volkes. Der künftige Präsident sei "sehr ruhig und gefasst - und vorbereitet, das amerikanische Volk zu führen".    

Der 70jährige Immobilien- und TV-Unternehmer Donald Trump wird der einzige US-Präsident sein, der zuvor noch nie ein politisches Amt oder eine Funktion im Militär innehatte. Bis zur Amtsübernahme am 20. Januar sind es noch gut zehn Wochen...

SC/qu (dpa, afpe)