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Atomkonflikt

Nach Raketentest: US-Präsident Donald Trump kritisiert China

Vor seiner Abreise zum G20-Gipfel in Hamburg hat sich US-Präsident Donald Trump verärgert über Chinas Handelsbeziehungen zu Nordkorea gezeigt. Das kommunistische Regime in Pjöngjang hatte eine weitere Rakete getestet.

USA China - Trump trifft Xi (Reuters/C. Barria)

Donald Trump hatte Xi Jinping erstmals bei dessen Besuch in Florida getroffen

Nach seinem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping Anfang April in Florida hatte sich US-Präsident Donald Trump noch optimistisch gezeigt, dass man Nordkoreas Streben nach Atomwaffen gemeinsam eindämmen könnte. Nun also ein weiterer Raketentest. Wie die USA bestätigten, kam dabei tatsächlich -wie behauptet- eine Interkontinentalrakete zum Einsatz. Sie kann möglicherweise einen Atomsprengkopf bis in die USA tragen. Damit handelt es sich um eine weitere Eskalation in dem seit Jahrzehnten anhaltenden Konflikt.

Jetzt kritisierte Trump die chinesische Regierung wegen mangelnder Kooperation. Vor seinem Abflug zum G20-Gipfel in Hamburg, wo er Xi treffen wird, twitterte Trump, im ersten Quartal sei der Handel zwischen China und Nordkorea um 40 Prozent gestiegen. "So viel dazu, dass China mit uns zusammenarbeitet", schrieb er weiter. "Aber wir mussten es versuchen!"

Der Streit um Pjöngjangs Atomprogramm gilt als einer der gefährlichsten Konflikte der Welt. Trump setzte in der Krise zuletzt verstärkt auf diplomatischen Druck aus China. Die USA gehen davon aus, dass die Regierung von Präsident Xi großen Einfluss auf Nordkorea hat, auch weil rund 80 Prozent des Außenhandels in dem weitgehend isolierten Land über China läuft.

Video ansehen 00:36

USA und Südkorea warnen Nordkorea nach Raketentest

Als Warnung an den Machthaber Kim Jong Un hielten die Streitkräfte der USA und Südkoreas eine gemeinsame Raketenübung ab. Auch beantragten die USA noch für diesen Mittwoch eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats in New York. Die Führung in Pjöngjang drohte den USA mit weiteren Waffentests. Nordkorea werde niemals auf Atomwaffen verzichten, hieß es.

uh/kle  (dpa, rtr)

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